Snape - Theorien


Bemerkungen zu Band 6 und Snapes Rolle darin - II



Zum aktuellen Harry Potter Band 6, „The Half-Blood Prince" und zur Rolle von Severus Snape:

Julia:

 

Zum aktuellen Harry Potter Band 6, „The Half-Blood Prince" und zur Rolle von Severus Snape:

 

Zunächst einmal zum Buch, ohne den Aspekt „Severus Snape" zu berücksichtigen. Ich halte den Band, im Rückblick auf die gesamte Reihe, für gelungen; zum einen, weil es die Autorin tatsächlich wagt, das relativ idyllische Hogwarts-Bild, wo es nach jedem Jahr nach bestandenen Gefahren mehr oder weniger ein glückliches Ende gab, langsam, aber recht brutal zu zerstören(die Ermordung wichtiger Charaktere in Band 5 und 6 und, was zumindest ich als relativ brutal empfinde, der Einsatz und die Wirkung von Sectumsempra in Band 6).

 

Zum anderen ist Harrys charakterliche Entwicklung interessant gestaltet(im Vergleich zu den ersten Bänden). Er wird immer weniger zu einem Menschen, mit dem man sich gerne identifizieren würde. Den verbitterten, im Ton oftmals sehr harten Harry(z.B. im Gespräch mit dem Minister für Magie) kann man als Leser schon verstehen, vielleicht auch bedauern, aber man möchte eigentlich nicht mehr an seiner Stelle sein. In den ersten vier Bänden zumindest ist Harry in einer Position, in der man sich als Leser in seiner Phantasie auch gerne sehen würde: die Eltern sind zwar tot, aber man ist Zauberer an einer besonderen Schule, hat zuverlässige Freunde und eine außerordentliche Mission, deren Gefährlichkeit bis zur Ermordung von Cedric Diggory nie so richtig ins Bewußtsein dringt, da bisher ja immer alles gut ausgegangen war.

Am Ende von Band 6 steht Harry nun völlig alleine da und die Brutalität dieser neuen Wirklichkeit wird durch das Eindringen der Todesser in Hogwarts und den Tod Dumbledors

sehr deutlich gemacht. Daß Rowling so weit gehen würde und vor allen Dingen auf diese Art, hätte ich nicht erwartet und das bringt meiner Meinung nach große Spannung in die neueren Potter-Bände.

 

Entgegen dieser positiven Punkte erscheint dann die Schilderung des Charakters von Professor Snape in Band 6 umso platter und ungereimter. Ich weiß nicht, was Rowling in Band 7 mit Snape vorhat, und wenn ich mich irren sollte, würde ich mich sehr freuen, aber anhand einiger Bemerkungen, die sie in Interviews über Snape gemacht hat, kann ich mir nicht vorstellen, daß Snape noch auf der Seite Dumbledors ist beziehungsweise es jemals war.

 

Besonders über das Interview, in dem sie anmerkt, daß Leute, die Severus Snape mögen, wohl an einem Bad-Guy-Syndrom leiden, habe ich mich geärgert und fand diese Bemerkung recht arrogant und widersprüchlich zu der Art, wie Snape in den Büchern dargestellt ist. Harry, der trotz elf Jahre schlechter Behandlung bei den Dursleys unglaubwürdigerweise keine ernsthaften Verhaltensstörungen aufweist, soll man der Autorin von Anfang an abnehmen. Aber Snape zu mögen, der durch seine Komplexität interessant und glaubhaft wirkt(bisher hielt ich ihn für den am besten entwickelten Charakter der Bücher), das soll nicht in Ordnung sein?

 

In Band 6 zeigt Snape zunächst Seiten, die ihn als Charakter noch interessanter(und auch menschlicher!) machen als in den vorherigen Bänden. Sehr bezeichnend dafür ist das zweite Kapitel, in dem Snape wirklich auf Narcissa Malfoy eingeht. Selbst wenn hinter dem Unbreakable Vow ein Komplott von Snape und Dumbledore stecken sollte, verhält sich Snape gegenüber Narcissa nicht zynisch oder hämisch, wie man das vielleicht anhand seines bisherigen Verhaltens in den anderen Bänden annehmen könnte. Weder stößt er sie von sich noch macht er spöttische Bemerkungen, im Gegenteil, er versucht, sie zu beruhigen und etwas für sie zu tun(ganz im Gegensatz zu Narcissas eigener Schwester!).

Interessant ist ebenfalls, in welcher Umgebung Snape in den Ferien wohnt. Ich habe es in einem anderen Kommentar auch schon gelesen und schließe mich der Meinung an, daß das Haus wohl sein Elternhaus ist. Durch das Wohnmilieu wird noch einmal bestätigt, was in Band 5 bei den Occlumency-Lektionen über Snapes Kindheit angeklungen ist: daß diese wohl nicht sehr glücklich gewesen sein kann.

 

Band 6 verdeutlicht ebenso, wie kompetent Snape als Zauberer und Wissenschaftler ist. Sein Wohnzimmer ist mit Büchern vollgestopft. Er war der intelligente Junge, der die Zaubertrankrezepte in Harrys geliehenem Buch umgeschrieben und sogar eigene Zaubersprüche erfunden hat. Es ist ihm möglich, Dumbledore(bis auf dessen Hand) nach Zerstörung des Ring-Horocruxes zu heilen, auch verhindert er Katies Tod nach ihrem Kontakt mit der verfluchten Halskette; und nachdem Dumbledore das Gift aus der Schale am See getrunken hat, will der Direktor zuallererst zu Snape, weil wohl nur dieser ihm helfen kann.

Snape ist ein Meister in Occlumency(Bemerkung von Remus Lupin) und ein guter Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste(Hermine äußert sich nach der ersten Stunde lobend über ihn).

Es ist ihm ein leichtes, am Ende des Buches mit Harry fertig zu werden. Er zeigt einen überlegenen und kühlen Kopf, besonders in Situationen, wo einiges an Verantwortung auf ihm liegt.

 

Zum ersten Mal in all den Potter-Bänden kann wohl jeder einem Tadel Snapes, nämlich „I think you are a cheat and a liar" gegenüber Harry zustimmen. Harry benutzt das Buch des Halfblood-Prince wirklich nur aus reiner Bequemlichkeit und nicht, weil er einen anderen, besonders wichtigen Grund dafür hätte. Daß Snape am Schluß wütend darüber ist, daß früher James Potter und nun auch dessen Sohn seine eigenen Erfindungen gegen ihn verwenden oder Lob kassieren, das eigentlich Snape zusteht, ist verständlich.

 

Mir gefällt auch die Szene, in der Snape mit Draco Malfoy spricht. Man hat wirklich nicht den Eindruck, daß Dracos Anschuldigung „you want to steal my glory" gerechtfertigt ist. Snape erscheint mir in diesem Gespräch sehr aufrichtig, auch nicht wie jemand, der nur wegen des Unbreakable Vow so zu Draco spricht.

Wir erleben Snape in Band 6 ein paarmal ohne seine zynische, böswillige Fassade. Gerade deswegen hatte ich gehofft, daß gegen Ende des Bandes nun einmal etwas wirklich Aufschlußreiches über Snapes Vergangenheit und den Grund, warum Dumbledore ihm vertraut, ausgesagt wird.

Umso enttäuschter war ich dann natürlich, als der sehr platte Grund genannt wurde und Snape, um sozusagen das Ganze noch abzurunden, Dumbledore umbringt. Bis zum Schluß hatte ich Snapes Aussagen über sein Verhältnis zu Dumbledore nicht weiter ernst genommen, weil es mir offensichtlich schien, daß es sich nur um eine Finte handeln konnte.

 

Natürlich gibt es Ungereimtheiten(das von Hagrid belauschte Gespräch zwischen Dumbledore und Snape z.B.), aus denen man schließen könnte, daß hinter dem „Mord" ein Plan steht. Allerdings wird Rowling am Schluß während der Beerdingungsszene, wenn es um Harrys und Ginnys Beziehung geht, dermaßen platt und unglaubwürdig, daß ich auch für Snape das Schlimmste befürchte. Da sich Rowling wohl im letzten Band sehr auf Harry fixieren will, der

-wie rührend- nur von seinen treuesten Freunden begleitet Jagd auf Voldemort macht, ist meiner Meinung nach nicht anzunehmen, daß noch ein anderer Charakter durch großartige Besonderheiten glänzen soll. Schon alleine die Horocruxe geben soviel Inhaltsstoff, daß ein weiterhin komplexer Snape die Geschichte des 7. Bandes sehr verkomplizieren würde.

Vielleicht bekommt Snape noch eine kurzen Auftritt, entweder als „Böser" oder doch als Komplize, der Harry noch ein letztes Mal beschützen darf. Daß Snape im 7. Band sterben soll, und das schnell und ohne Umschweife, damit Raum für Harry und Voldemort bleibt, halte ich für fast schon besiegelt.

 

Eine Anmerkung noch: Natürlich hoffe ich, daß ich mich mit meinen Ausführungen irre!

 

Und noch eine letzte Überlegung. Was ist eigentlich mit Lily Potter und Severus Snape? Slughorn erwähnt so oft, wie brilliant Lily Potter in Zaubertränke gewesen sein muß, und Snape -das beweist sein Advanced-Potions Buch- stand ihr doch wohl in nichts nach? Schon dadurch, daß in Band 6 gesagt wird, daß sowohl Lily als auch Severus Ausnahmeschüler im Fach Zaubertränke waren, wird doch eine Verbindung zwischen den beiden hergestellt. Hoffentlich hakt Rowling in Band 7 da noch einmal nach!

 

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Vero:

 

Überraschung und ziemlicher Schock, nicht wahr?
Snape, doch der Bösewicht?
Snape hat Dumbledore getäuscht? Er hat ihn sogsr umgebracht!
Und Snape ist der Halbblutprinz!!!
Hogwarts soll geschlossen werden.

Ich meine, da ist noch alles offen! JK Rowling hat mal wieder große
Erzählkunst bewiesen. Sie hat Voldemorts Vergangenheit beleuchtet. Das war
zwar informativ, aber noch interessanter war die Tatsache, dass wohl
aufgrund seiner Macht der Posten des Lehrers für "Dunkle Künste" so
verflucht war, dass der jeweilige Inhaber den Posten nur 1 Jahr inne hatte.
Warum hat dann Snape ausgerechnet in diesem Jahr den Job bekommen, obwohl
Dumbledore wusste, dass Snape doch auch nur das 1 Jahr da sein wird.
Da muß man sich die Reihenfolge der Kapitel vor Augen halten. Die Szene in
Spinner's End, wo Snape Narzissa den "Unbreakable Vow" gibt, wird an den
Anfang der Erzählung gesetzt. Bevor Dumbledore sich aufmacht und Slughorn
als Lehrer für Hogwarts verpflichtet! Und Snape als Lehrer "Defence against
the Dark Arts" einsetzt. Und immer noch ständig betont, dass er Severus
Snpae uneingeschränkt vertraut!
Snape hat Dumbledore über den Schwur in Kenntnis gesetzt. Die Szene in
Spinners End ist genial geschrieben! Wie Snape sich aus den Fragen der
mißtrauischen Bellatrix herauswindet, ist so super zweideutig, dass sich
daraus wirklich alles entwickeln kann.
Wenn Snape tatsächlich Dumbledores Vertrauen erfüllt und Voldemort
vernichten will, mußte er den Schwur eingehen, sonst hätte er sich aus der
Vertrauensposition, die er sich bei Voldemort erworben hat,
herauskatapultiert.
Auch dass Snape Dumbledore tötet, kann mit diesem abgesprochen sein, um
dessen Position bei Voldemort zu halten, bis dieser hoffentlich in Band 7
vernichtet wird. Dumbleore kann entweder nach dieser Theorie dem Tode nahe
gewesen sein und sein Leben deshalb geopfert haben oder er ist gar nicht
tot. Snape kann ihn durch Tränke oder sonstige Magie geschützt haben. Oder
Dumbledore ist selbst so mächtig, dass er sich gegen den Todesfluch schützen
konnte.
Denn dieser ist nicht unbedingt tödlich. Einer hat ihn überlebt: Harry
Potter!
Dumbledore hat nur einmal eine Bitte ausgesprochen, als es um sein Leben
ging - an Severus Snape. Das kann so gemeint sein, dass er diesen bittet,
sich an die Abmachung zu halten und ihn zu töten. Und Snape hat Harry Potter
nicht getötet, als er wiederum die Möglichkeit dazu hatte. Nur silberne
Funken sind aus seinem Zauberstab gekommen.
Warum Dumbledore Snape wirklich vertraut hat, ist m.M. auch noch offen. Denn
Harry's Theorie, dass er durch das Geständnis, am Tod von Lily und James
Potter mit schuld zu sein, dieses vollkommene Vertrauen erworben hat, halte
ich für nicht ausreichend. Ich glaube vielmehr, dass es noch einen anderen
Grund gibt, weshalb Dumbledore Snape vertraut. Dieser Grund muss so
bedeutend sein, dass Dumbledore ihm  nicht wegen des Geständnisses, sondern
sogar trotz dieses Geständnisses vertraut. JK Rowling hat immer wieder
betont, dass Dumbledore der weiseste Magier dieser Zeit sei. Er kann sich
auch deshalb nicht so grundlegend in Severus Snape täuschen.
Außerdem ist bei JK Rowling wirklich nicht alles so, wie es scheint! Und
Snape als der Schurke neben Voldemort wäre zu früh ans Tageslicht gezerrt in
Band 6.
Ein paar Merkwürdigkeiten sind mir aufgefallen, mit denen ich noch nicht
klar komme.
1. Nach Harry's Eindringen in Snape's Erinnerungen in Band 5 ist es sehr
verwunderlich, dass der Vater Muggel war und seine Frau, die mit magischen
Fähigkeiten ausgestattet war und auch Quidditsch spielte, so unterdrückt
haben soll. Ich meine, diese Erinnerungen werden auch noch eine Rolle
spielen.
2. Hogwarts kann nicht geschlossen werden - sonst wäre Band 7 nicht die
logische Fortsetzung.
So viel mal in Kürze zu HP 6. Es gibt bestimmt noch eine ganze Menge zu
diskutieren.

 

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corvuscorax:

 

Nun denn , Deinem Aufruf folgend, ein paar Gedanken zu HP 6 und Snape:
Zum Buch muß ich sagen, so alles in allem, ich fand es eher platt.
Verglichen mit den ersten Bänden geht es seit Band fünf bergab, was
daran liegt, daß keine in sich geschlossenen Geschichten mehr erzählt
werden, die ein Rätsel für sich darstellen, das Harry löst und das der
Leser mitlösen / nachvollziehen kann, sondern es geht irgendwie auf das
große Finale (?) zu, und man hat den Eindruck, bis dahin muß Zeit
totgeschlagen werden, bzw, es müssen Buchseiten gefüllt werden. Man
erfährt zwar einiges über Voldemorts Jugend und über Horcruxe, aber es
dehnt sich; als Füllsel halten m.E. langweilige Teeniegeschichten her,
die in kleinen Dosen zwar ganz nett sind, um den Schulalltag in Hogwarts
zu beleuchten, aber in dieser geballten Form eher nerven. Man liest und
liest und wartet auf ein spektakuläres Event, wenigstens einen Kampf wie
im Ministerium in Band 5, aber es kommt nichts, es plätschert. Andere
Gestalten bleiben seltsam blutleer und klischeehaft, z.B. Rufus
Scrimgeour (ist er wirklich ein Vampir?).
Auch unser Tränkemeister: Was bedeutet sein Auftritt in Kapitel zwei?
Noch dazu in Bezug auf den Streit mit Dumbledore? Das Ende kommt sehr
überraschend, es gab kaum wirkliche Hinweise, und der Leser bleibt
ratlos, aber das soll er wohl auch. Ist Draco nun wirklich ein Todesser?
Wie kam es dazu? Das Vertrauen Dumbledores in Snape ist immernoch nicht
nachvollziehbar, die Rolle Snapes undurchschaubarer denn je. Das ist
zwar sicher auch so gewollt von der Autorin, aber auf die Länge
ausgebreitet wirkt die ganze Konstruktion bemüht.

Zu meinen persönlichen Theorien:

Ich glauber nicht, daß Snape sich endgültig auf die dunkle Seite
geschlagen hat. Vielmehr meine ich, daß es Dumbledore klar war, daß er
ein Doppelagent war und sein mußte, um Voldemorts Vertrauen zu behalten.
Insofern erzählt er Narcissa und Bellatrix nur die halbe Wahrheit.
Bei seinem Schwur wußte er nicht wirklich, worum es geht, hoffte
vermutlich nur, mehr rauszukriegen und Bellatrix' Zweifel zu zerstreuen.
Bei der Möglichkeit des Blutvergießens zitterte seine Hand, aber er zog
sie nicht zurück, eben, um seine Fassade aufrecht zu erhalten.
Wie bisher auch, ist er dzau da, Harry zu schützen. Insofern hatte er in
der Szene mit den Todessern keine andere Wahl, als Dumbledore zu töten.
Dieser war unbewaffnet und umringt von Todessern, die ihn getötet
hätten, hätte Draco es nicht geschafft. Hätte Snape verweigert, wäre er
zusammen mit Dumbi gestorben und keiner wäre mehr für Harry dagewesen.
Ferner meine ich, daß Dumbledore wußte, was auf ihn zukommt, denn
rückblickend war seine Rede bei den Dursleys eine Abschiedsrede. Wieso
sollte er sicher gehen wollen, daß Harry auch als volljähriger Zauberer
ein "Heim" bei den Dursleys hat, wenn er das auch noch ein Jahr später
regeln könnte??
Snape wird jetzt Schwierigkeiten haben, an Harry ranzukommen.
Möglicherweise dient ihm Slughorn als Verbindungsmann. Slughorn ist
Slytherin, aber anscheinend nicht durch und durch verdorben. Zumindest
wird er mehr Verständnis und auch interne Kenntnis über Voldemort
besitzen als die übrigen Lehrer.
Draco verfügt offensichtlich nicht über die nötige Kaltblütigkeit. Er
hat viel auf die Beine gestellt, aber im entscheidenden Moment versagt.
Das sieht der dunkle Lord sicher nicht gern, aber vielleicht kann Snape
eingutes Wort für ihn einlegen und ihn vor dem Schlimmsten bewahren und
sich im Gegenzug dienstbar machen.
Was die Horcruxe angeht, habe ich die fixe Idee, daß der Spiegel
Nerhegeb ein Horcrux ist. Einer der Gründe, warum Voldemort Lehrer in
Hogwarts werden wollte und auch ein Grund, warum der Spiegel so gut
versteckt wird. Nach dem Gesetz der Serie müßte im letzten Band wieder
einiges aus dem ersten auftauchen.
Wenn Regulus Alphard (? hieß der so??) Black R. A. B. aus dem Medallion
ist, konnte er dann den Seelenteil, nachdem er ihn gefunden hatte, 
anderswo deponieren, so daß Voldemort selbst nicht weiß, wo er seine
Einzelteile suchen muß? Vielleicht irgendwo in Grimmauld Place?
Und ich meine, daß mehr zwischen Snape und Lily war, als bisher bekannt
ist. So sehr wie Slughorn auf den Fähigkeiten Lilys für Zaubertränkle
rumgeritten ist..... Wahrscheinlich war es eine uneingestandene Schwäche
Snapes für Lily, vielleicht bahnte sich auch gerade etwas an, wenn man
die Szene im Pnsieve (band 5) so interpretiert, daß Lily überrascht ist,
daß Snape sie auf einmal als Schlammblut bezeichnet ("ach so ist das
also...?") Vielleicht hatte er seine genialen Ideen sogar von ihr, nur
daß er sie schriftlich verewigt hat? Zumindest würde das sein
(angebliches) Bedauern über den Tod der Potters ansatzweise verständlich
machen und auch seinen Schutz für Harry, dann wenn er nur nach James
käme, hätte er nichtmal den ersten Band überlebt.
Nach allem, was bisher über Snape bekannt ist, war er der einsame Wolf,
der, der bei den Mitschülern nciht ankommt, außer durch besondere
Fähigkeiten. Als Halbblut konnte er bei den Slytherins nicht landen, als
Slytherin nicht bei den anderen Schülern.
Vielleicht hatte seine Mutter ähnliche Schwierigkeiten mit seinem Vater,
wie Voldemorts Mutter mit dem Vater von Tom Jr. Noch sit offen, wo Snape
seine Fähigkeiten herhatte, die er nach Hogwarts mitbrachte.
Die Bezeichnung "Prinz" meint möglicherweise mehr als ein Wortspiel mit
dem Mädchennamen seiner Mutter, nämlich sein Verhältnis zu Voldemort,
den Umstand, daß beide Halbblüter sind und daß Snape ihm besonders
nahesteht. Also quasi ein "Thronfolger" ist, der erste nach dem Chef.
JKR wählt solche Namen nciht zufällig *g*

Soweit meine (wilden) Spekulationen und persönlichen Überlegungen.

 

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Marbelle:

also zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich den sechsten Band beim besten Willen NICHT gut fand. Viele Dinge, die den Charme der vorangegangenen Bände ausgemacht haben, vor allem immer wieder neue Zauberwelt-Szenarien wie z. B. der Campingplatz in Band 4, die unsichtbaren Reittiere in Band 5 usw. fehlten mir. Das neue Haustier von Ginny konnte das nicht ersetzen.

Aber vor allem habe ich dumbfolded dagestanden, als ich das Ende von Dumbledore las. Wie Ihr auch blätterte und blätterte ich nach Erklärungen, Hinweisen, wie DAS nun wohl zu verstehen sei und ob unser geliebter Snape tatsächlich auf der falschen Seite sein sollte? Natürlich habe ich mich auch sofort auf die Suche nach Theorien gemacht, und den meisten stimme ich begeistert zu: Nein, nein, er kann doch nicht böse sein, aber sein Tod in Band 7 ist wohl nur vermeidlich, wenn JKR uns WIRKLICH überraschen will.

Ich will nun nicht wiederholen, was bereits geschrieben ist, aber etwas ist mir aufgefallen, was scheinbar noch nirgendwo so recht erwähnt wurde:

1) In dem Gespräch in Snapes Haus wird nicht ein einziges Mal erwähnt, was Draco eigentlich machen soll. Ich halte Snapes Aussage, er wisse darum für einen Bluff, sich in das Vertrauen von Draco einschmeicheln zu können - mit Unterstützung von Narcissa. Immerhin sagt Bellatrix zu ihrer Schwester, der Dark Lord hätt ausdrücklich Schweigen über die Mission, und zwar Jedem gegenüber, verlangt. Wusste Snape also wirklich, um was es ging? Ich meine, nein. Allerdings hat er mit dem Schwur zu hoch gepokert. Es war bis zu Narcissas Forderung gar nicht seine Absicht, Draco seine Mission abzunehmen. Im schlimmsten (?) Fall hat er erst in der Situation auf dem Astronomy Tower erkannt, WAS Draco tun sollte, und zwar selbst, nicht nur vorbereiten, das irgendein DE den Mord vollbringt. Könnte seine hass- und ekelsprechende Miene hieraus resultieren? Hat er erst dort erkannt, worauf er sich eingelassen hat?

2) Dumbledore ist von Snape über den Schwur informiert worden. Immerhin wusste Dumbledore schon seit langem, dass sich KEIN DADA-Teacher über ein Jahr auf dem Posten halten würde, so der Fluch des Voldemort, von dem wir erst in diesem Buch erfahren. Warum hat Dumbledore dies nicht Snape erzählt? Anders herum: Wenn Snape (und er soll ein intimer Vertrauter Dumbledores gewesen sein) dies wusste, warum war ihm dann so sehr daran gelegen, diesen Posten zu erhalten? Dann musste er doch wissen, dass damit ein Jahr später seine Zeit auf Hogwarts beendet sein würde. Oder wäre das sein Ziel gewesen? Wäre es sein Ziel gewesen, wäre es dann im Sinne des OoP, seines anderen Herren oder in seinem ur-persönlichen Interesse (Kinderhasser-Image) gewesen?

Was beide sicherlich wussten: Was immer Voldemort von Draco verlangt hatte (egal, ob sie die Details wussten oder nicht), es würde Aufsehen erregen, Draco müsste sich "outen" und wenn Snape die Aufgabe übernehmen muss (was haben die beiden doch für ein Zutrauen zu Dracos Fähigkeiten...ts.ts.), ist seine Zeit auf Hogwarts abgelaufen. Also konnte er nun endlich lehren, was er besser als alle anderen Guten beherrscht, dieses Wissen noch an die Schüler vermitteln.

3) Tja, und Dumbledore's "please..."? Wie die Meisten, so glaube auch ich, er hat um seinen Mord gebeten. Für mich liegt sein Motiv vor allem, mindestens aber: auch: in dem Glauben an das Gute in Draco, einem Kind, denn er glaubt an Kinder.

 

Fazit? Keine Ahnung. JKR hat immer gesagt, dass Band 6 das Setting für Band 7 setzen soll und daher nicht für sich allein stehen kann. Ich würde mir wünschen, sie würde sich noch einmal die Mühe machen, uns zu überraschen. Dass Dumbledore sterben "musste" erscheint mir inzwischen strategisch richtig bzw. logisch, denn HP ist eine Entwicklungsgeschichte, und eine solche ist nur dann abgeschlossen, wenn der Held seine Feuerprobe ohne Hilfe besteht. So hat Harry zwar immer wieder seine Siege allein errungen, die Deutung konnte er aber nie ohne Dumbledore schaffen. Mit dem Hergeben der letzten Informationen war Dumbledores Rolle erfüllt, eine andere "Lösung" gab es wohl nicht.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang noch, dass Harry's Erzählung und Deutung der Ereignisse das erste Mal nicht hinterfragt wird. "Snape hat Dumbledore umgebracht." ist seine einzige Aussage, niemand fragt: "Wie?" und Harry belässt es bei seiner wie üblich gefärbten Sichtweise. Dumbledore ist nicht mehr da, ihn zu relativieren. Vielleicht - und das ist zweifellos eine Hoffnung eines Snape-Fans - ist es in Band 7 seine Aufgabe, endlich zu Snape Vertrauen zu fassen, seine Schwarz-Weiß-Weltsicht zugunsten einer erwachsenen Perspektive aufzugeben. Zu so einer Lösung würde für mich auch gehören, dass auch das Zweideutige (also Snape) überlebt, dass man, und auch Harry, damit leben muss, dass es existiert, seine Berechtigung hat und anzuerkennen ist, wenn auch widerwillig. Snape's Heldentod (ja, eigentlich rechne auch ich leider damit) fände/ finde ich zu melodramatisch.

 

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Zan:

Ich war auch ganz schön geplättet. Nicht nur stirbt Dumbledore, sondern er wird auch noch von Snape ermordet. Allerdings stimme ich mit Dir nicht überein, enttäuscht von JKR zu sein. Ich finde nicht, dass die "Kinderwelt wieder in Ordnung ist". Immerhin glaubten doch alle seit Ende des ersten Bandes, Snape sei eben NICHT böse, und es wurde immer und immer wieder bestätigt, dass er nicht auf der bösen Seite steht, und dass Dumbledore ihm vertraut. Ich habe persönlich immer gedacht, dass es immer die Möglichkeit gibt, dass er eben doch nicht gut ist und nur spielt oder so, aber alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass er zu Dumbledore steht. Naja, ich bin auf jeden Fall so deprimiert gewesen, weil Snape und Draco halt schon seit dem ersten Band (lange bevor die Filme kamen) meine Lieblingsfiguren sind. Ich find die einfach klasse, weil der eine so geheimnisvoll und bösartig, der andere ein so schön fieser, verzogener Bastard ist.

Deshalb tut es mir halt sehr leid, denn jetzt wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Snape am Ende abkratzen wird, und weil er eben meine Lieblingsfigur ist, hätte ich das gerne anders gesehen. Allerdings finde ich den 6. Band sehr gelungen und auch den Twist mit Snape, dass er eben doch der Böse ist, wirklich gut. Immerhin habe ich mit 12 schon den Sheriff of Nottingham angefeuert, als er gegen Robin Hood gekämpft hat, weil mir die Figur einfach viel besser gefallen hat. Dass er am Ende als der Antagonist besiegt wird und stirbt, hat mich nie davon abgehalten, die Figur nicht noch genauso gern zu mögen wie zu Anfang des Filmes, oder den Film insgesamt gelungen zu finden (naja, bis auf Kevin Costner).

Naja, auf jeden Fall gefällt mir Band 6 wirklich gut, ich finde ihn klasse.

Aber traurig bin ich trotzdem.

 

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Marianne:

 

Ich denke nach wie vor, dass Snape gut ist, auch wenn er natürlich nicht nett ist.

Meine Meinung kurz:

Severus kam zu den Todessern, weil er nirgendwo akzeptiert war, er viel Dunkle Magie kannte und Macht und Anerkennung suchte.

Er war in Lily verliebt, ist schuld an ihrem Tod und hat sich daraufhin an Dumbledore gewandt, der ihn als Doppelagenten einsetzte. Darum vertraut der ihm auch. Entweder ist AD gar nicht tot oder er hat sich geopfert. Snape wird durch Harrys Aussehen an James erinnert, aber es ist eben auch Lilys Sohn. Teil des Verhaltens von Snape ist act, weil er sich verstellen muss und Teil wirklich Aversion. Ich befürchte, Snape wird im letzten Band sterben, während er Harry beschützt.

 

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Inga:

10 Gründe, warum Snape nicht zu den Todessern gehört!

1. Spinner´s End. To spin bedeutet "sich drehen", spinner´s end heißt also, daß es vorbei ist mit der "Dreherei". Snape wird sein wahres Gesicht zeigen. Warum ich glaube, daß dies bedeutet, daß er Dumbledore´s Mann ist, ergibt sich aus Nr. 2-9.

2. Snape lügt Bellatrix und Narcissa an und das sogar zweimal!! Er meint, daß Haryy kein außergewöhnliches Talent hätte und auch sonst nichts besonderes sei. Dabei weiß er, daß Harry Parsel spricht und bereits im dritten Schuljahr einen Patronus zaubern konnte.

3. Snape und Wormtail scheinen bei dem Gespräch in Spinner´s End nicht ganz sie selbst sein, oder?! Ein Severus Snpae bittet Leute freundlich in seine Wohnung und bietet auch noch Getränke an! Hallo?? Wormtail, der kleine Feigling widerspicht einem Meister der Zaubertränke und wird auch noch frech!! Hallooo?? Schon mal über Polyjuice-Potion nachgedacht? Dumbledore könnte sich für Snape ausgeben und Snape selbst wäre dann Wormtail. Dumbledore wäre somit selbst den Unbreakable Vow eingegangen. Ist seine Hand vielleicht deshalb angegammelt? Im nächsten Kapitel ist die Hand nämlich schon schwarz, den Slytherin-Ring trägt er aber noch!

4. Der DADA-Job ist verhext. Dumbledore weiß das. Warum hat er also Snape den Posten gegeben? Weil er wußte, daß Severus nach Ablauf des Schuljahres einen anderen "Job" haben wird: Vollzeitspion mit Kompletttarnung!

5. Der Streit zwischen Severus und Dumbledore läßt für mich nur einen Schluß zu: DD hat Snape das gleiche Versprechen abgenommen, wie Harry: Den Plan durchziehen bis zum bitteren Ende. Logisch, daß Snape nicht begeistert ist.
Deshalb auch das Gesicht als er DD "tötet".

6. Der Avada Kedavra ist anders als sonst. DD fällt nicht einfach um und ist tot. Er taumelt erst noch herum, bevor er sich über die Brüstung verabschiedet. Komisch, oder? Der Lichtstral aus dem Zauberstab wurde vorher immer als "flash" bezeichnet, diemal ist es ein "jet". Auch seltsam. Ich denke, es handelt sich hier um eine Finte. Auf der Seite dumbledoreisnotdead.com findet sich außerdem eine Zeile aus der amerikanischen Ausgabe, die in der britischen fehlt. DD sagt zu Draco als er ihm anbietet ihm zu helfen: "Wie eill er (Voldemort) dich töten, wenn du schon tot bist?" Wo ist also DD, während er vorgibt tot zu sein?

7. Snape tötet Harry nicht, als er die Gelegenheit dazu hat. Auch die anderen Mitglieder des Ordens beachtet er bei seiner Flucht nicht.

8. Snape schickt Draco voraus, um mit Harry allein zu sein. Vielleicht wollte er ihm noch etwas mit auf den Weg geben, aber Harry, impulsiv wie immer, läßt ihn nicht zu Wort kommen.
Im Zusammenhang damit fällt mir noch ein, daß JKR einmal erwähnte, daß es wichtig sei, daß Harry Lily´s Augen hat. Verweilen Snapes Augen nicht immer einen Augenblick länger auf Harry, als auf allen andren? Vielleicht ist an der Love-Story Snape-Lily ja doch was dran?!

9. Snape stoppt den Cruciatus des anderen Todessers. Auch wenn Voldemort Harry für sich will, hätte ein echter Todesser doch vor ein bißchen Folter sicher nicht zurückgeschreckt.

10. Snape rastet aus, als Harry ihn einen Feigling nennt. Wenn meine o.g. Vermutungen auch nur halbwegs stimmen, hätte mich auch der Frust gepackt, wenn ich Severus wäre. Da rackert man sich nun ab, begibt sich in Lebensgefahr, führt den dunklen Lord persönlich an der Nase herum und dafür darf man sich dann Feigling nennen lassen??

Abgesehen von diesen Gründen bleibt die Frage, warum niemand von DD´s Plan wußte, außer Snape. Antwort: Weil der dunkle Lord ein begnadeter Legilimentiker ist!!!

So, ich hoffe, ich habe keinen zu großen und unnachvollziehbaren Mist zusammengeschrieben, aber dies ist meine Sicht der Dinge. Harry wird es irgendwann noch Leid tun, daß er Snape falsch geschätzt hat. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.

Ich verabschiede mich bis zum nächsten Mal.
Ergebendst eure Inga!

 

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Enie:

 

Fand den Band besser als 3 u. 5.
Tja, die lauschigen Zeiten der kleinen Hexen und Hexer sind vorbei.
Nun bricht die grausame Wirklichkeit durch.
Es ist schon längst kein Kinderbuch mehr.

Aber das gefällt mir, die ich Verschwörungstheorien liebe, besonders gut.
Ich bin mir hinsichtlich Snapes Handeln aber noch nicht ganz sicher.
Meiner Meinung nach ist er natürlich in erster Linie ein Opportunist.
Er würde seine Großmutter verkaufen, wenn es ihm Vorteile bringen würde.
Aber, so einfach ist es doch nicht.
Ich werde das Gefühl nicht los, daß Dumbeldor eh schon krank und schwach war.
Vielleicht hat er mit Snape ein Abkommen geschlossen.
Sobald es wirklich ernst werden sollte, kann er sein Leiden (das vielleicht
schon bald zum Tode geführt hätte) duch einen schnelleren Tod verkürzen und damit Voldi zeigen, daß er auf seiner Seite ist.
Um dem Orden noch mehr Informationen zu liefern.

Oder ist Snape vielleicht ein Seelenträger von Voldemort?????

So, kann natürlich auch einfach so sein, daß er sich wieder der dunklen Seite angeschlossen hat.
Aber das wäre auch nicht so schlimm.
Ich steh auf diese verruchten Gemeinschaften.

 

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Binga:

Erst muss ich wohl eins zugeben:

Nach dem Lesen von HP 6 war ich completely shocked!

 

Wieder und wieder las ich die Zeilen, die

in dieser Nacht alles auf den Kopf stellten, was ich je zu wissen glaubte, und sämtliche meiner Snape-rettet-die-Welt-Theorien gingen feierlich über den Jordan! Vielen Dank Joanne!

 

Aber so leicht lassen wir uns unseren Hype nicht kaputt machen, nicht wahr. Versuchen wir uns also die Geschichte zurecht zu legen:

 

Ich schließe mich der Allgemeinheit gerne an und gebe hiermit bekannt, das auch ich glaube, das DD´s Tod mit SS abgesprochen war.

Der angebliche Grund für SS Treue gegenüber Dumbledore halte ich jedoch für sehr fadenscheinig. Meine Theorie bezieht sich dabei mehr auf den Halbblut Prinz in seiner Form als kleines Voldemort Remake.

Die Parallelen zwischen Voldemort und Snape sind mir einfach zu auffällig!

Mutter Hexe - Vater Muggel -

Mama Snape hatte bei ihrem Gatten nicht viel zu lachen, das wissen wir seit HP5. Wurde sie vielleicht ermordet? Und wenn ja, von wem? Von Papi oder von na du weißt schon?

Klein Sevi war schon in seiner Kindheit sehr begabt gewesen - genau wie Riddle.

Kann es nicht sein, das Voldemort irgendwann auf SS in seiner Jugend aufmerksam geworden ist und festgestellt hat, das er ihm unglaublich ähnelt?

Könnte es sein, das Voldemort Snapes Mutter ermordete, um so zu tun, als ob es Snapes Vater war, damit SS sich an ihm rächen will? Damit wären ihre Lebensläufe noch identischer.

Voldemort könnte in Snape einem, ihm treu ergebenen, Gefährten gesucht haben(Ersatzsohn vielleicht?), aber wie Dumbledore schon so treffend bemerkte, schaffen sich große Herrscher ihre Gegner selbst und so wurde aus Snapes Untergebenheit Hass. Hass gegen ein falsches Vorbild?

Vielleicht hat DD ihm die Augen geöffnet?

Vielleicht hatte Snape einfach keine Lust mehr sich ständig manipulieren zu lassen.

DD hielt es mit Sicherheit für gefährlich, Snape an Voldemort zu verlieren, da er doch auch ganz zweifelsohne ein großer Zauberer ist.

 

Nun, wie auch immer:

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir die Wahrheit erfahren werden.

Für mich steht aber eigendlich jetzt schon fest, das Severus Snape den siebten Band nicht überleben darf, denn: „ Manche Flecken gehen niemals mehr raus!"

Wie er ums Leben kommt, ob durch Potter oder irgendeinen anderen Umstand, das überlasse ich JKR.

Aber ein schöner Spruch für sein Grab hätte ich noch auf Lager, inspiriert durch Joannes Pattethik am Ende des Buches:

„ murdered by a mistake"