Zwei Gedichte von irm63


Disclaimer

Severus Snape gehört J.K.R. Rowling.

Ich verdiene kein Geld an diesem Gedicht.


Des Dichters Wehgesang


Hier sitz ich nun, zerbeiß die Nägel mir,

Und such ein Thema, eines, das mir liegt.

Zum Challengebeitrag Snape mich inspirier!

Ich suche meine Muse, die wohl sonst wo fliegt.


Sonst fällt zu Snape mir immer ganz Viel ein,

Nur diesmal nicht,

Am liebsten würd’ ich schrein.

Doch auf Kommando will er nicht,

Sagt nicht warum, nur „Nein“.


Doch das ist typisch Snape,

Das ist es, was ich mag,

Was ihn so interessant mir macht,

Weshalb ich mich so plag.


Jetzt geb ich’s auf,

Zu fassen ist er nicht,

Und höre seine dunkel tiefe Stimme

Ironisch fragen:

Vielleicht, ...

Mit einem besseren Gedicht?“


September 2007


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Disclaimer

Die Rechte an Severus Snape, Hermine und der sie umgebenden magischen Welt gehören J.K.Rowling.

Die Inspiration zu folgendem Sonett gaben die Sonette von William Shakespeare, besonders das Sonett 130.


Hermiones Sonett


Des Meisters Herz ist nicht so hart wie Stein,

noch ist der Augen Schwärze kalt,

Lasst Euch nicht trügen von dem äuß’ren Schein,

Nicht von der scheinbar düsteren Gestalt.


Oft seh’ ich schlechte Menschen wandeln, einem Engel gleich,

So strahlend schön, dass fast das Herz mir bricht.

Er steht im Dunkeln, schattenhaft und bleich,

Doch von der starren Maske lasst Euch täuschen nicht.


Der Klang der Stimme geht durch Mark und Bein,

Auch wenn sie schmeichelt, klingt sie kalt und hart.

Und wenn sie flüstert, ist es lauter noch als Schrei’n.


Dennoch, mein Inn’res fühlt es, trotz der groben Art,

Er ist nicht hasserfüllt nur, wie Ihr Alle denkt,

Und darum lieb’ ich ihn, hab’ ihm mein Herz geschenkt.


06.09.2007


Nachwort:

Das Gedicht entstand als Challengebeitrag zum Thema „Was Kurzes“, die Vorgaben waren klar definiert: Severus Snape, höchstens 500 Worte, kein Spoiler.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den siebten Band gelesen.

Mir gelang dennoch ein ‚spoilerfreier’ Text, der meine Stimmung deutlich widerspiegelte.

Auch wenn es sich aus meinem Mund vermessen anhört, Snape hat sich Shakespeare verdient.