EINSAMER NACHTSCHATTEN

      Darkfiction von Witch


      Über Euer Feedback freut sich: Witch





Disclaimer: Alles gehört J

Disclaimer: Alles gehört J.K.Rowling. Außer Feline Riddle und Nero Snape, die sind aus meiner Fantasie entsprungen.

*********************************************************

 

Ein einsamer Nachtschatten wandelt durch den dunklen Wald. Grauer Nebel umschlingt seinen Körper. So kalt, die Kälte schmerzt auf seiner warmen blassen Haut. Die Augen so leer, aber doch umhüllt von einer gewissen Traurigkeit. Kahle Äste greifen nach ihm, wie kalte Klauenhände die nach seinem Leben lechzen. Langsamen Schrittes wandelt er durch das Dickicht, die herumliegenden Äste gaben unter seinem Gewicht nach *knacks*. Er blieb steh`n, schaute sich mit unsicheren Blickes um, jemand war hier, er fühlte es. Stechende Blicke durchbohrten ihn, er rief: "Wer ist da?!" Doch seine Stimme halte nur wider...Wer ist da?!...Wer ist da?!........ Er schluckte tief, er griff in seinen Umhang und nahm sein Zauberstab hervor. Plötzlich spürte er nur noch einen heftigen Schlag, seine Sinne schwanden.......... Er wusste nicht wie lange er ohne Bewusstsein war. Langsam schlug er seine Augen auf und blickte sich noch benommen um. Er befand sich in einem dunklen Raum, er war allein. Mühsam erhob er sich und stand mit schwachen Fusses auf. Er wollte nach seinem Zauberstab greifen, aber griff ins leere, man hatte ihm seinen Zauberstab entwendet. Er tastete sich unsicher durch die Dunkelheit, plötzlich hörte er eine Türe knarren. Er zuckte zusammen, der Raum erfüllte sich mit Licht. Eine junge Frau schloss die Türe hinter sich und trat auf ihn zu. Wie schön sie war: Weisses Haar, silber-blaue Augen und einen grazilen Körper. "Seid gegrüsst, mein Name ist Feline Riddle," sprach sie mit zarter Engelstimme. Er stockte '-Feline Riddle-, ist sie die Tochter des dunklen Lords?' " Haben Sie noch schmerzen? Der Todesser, den wir ihnen schickten, muss heftig zugeschlagen haben, Sie waren zwölf Stunden nicht bei Bewusstsein," sprach sie weiter. Er schüttelte seinen Kopf und nahm einen Schritt rückwärts als sie noch näher kam. Sie schaute ihn freundlich an und meinte: "Sie brauchen sich nicht zu fürchten, niemand tut ihnen was." "Wieso bin ich hier?" fragte er mit zitternder Stimme. Sie trat so nah an ihn heran, dass er an die Wand gedrängt wurde. "Der dunkle Lord hegt Interesse an ihren Tränken, Sie sollen ein Meister dieses Fachs sein," antwortete sie. Sie drehte sich um und begab sich Richtung Türe. "Folgen Sie mir," forderte sie ihn auf.

 

Er folgte ihr nur widerwillig, denn er hatte schon vieles von Voldemort gehört. Er soll schon hunderte von Muggel getötet haben oder solche die nicht zu seiner Anhängerschaft gehören wollten. Er musste also vorsichtig sein und tun was von ihm verlangt würde. Sie schlenderten durch dunkle verwinkelte Gänge. Sie betraten einen prunkvollen Saal, riesige Kronleuchter krönten die graue Marmordecke. Am Ende des Saales befand sich ein riesiger silberner Thron, auf dem sass der dunkle Lord. Seine Tochter glitt wie eine Lichtgestalt auf ihren Vater zu und setzte sich neben ihn.

 

"Verneigen Sie sich vor dem dunklen Lord!" forderte sie Severus mit eisiger Stimme auf. Er tat wie ihm geheissen und machte eine tiefe Verbeugung. Der dunkle Lord nickte ihm zu und machte ein Handzeichen er solle sich wieder erheben. "Gehe ich richtig mit der Annahme, dass ich Severus Snape vor mir habe?" fragte er seine Tochter, diese nickte und schaute Severus lächelnd an. "Gut, Sie wurden von ihrem Vater nicht sonderlich gut behandelt nicht wahr?" fragte Voldemort mit kalter bestimmender Stimme. Severus schien es schleierhaft, woher er dies wusste. "Nun das ist richtig, aber woher wissen Sie das?" fragte Severus unsicher. Voldemort grinste hämisch und meinte: " Ich habe so meine Quellen. Hegen Sie keinen Gram gegen ihn? Ich würde nach Rache gieren, nachdem was er ihrer Mutter angetan hatte."

 

Severus schluckte, die Wut stieg wieder in ihm auf, die gleiche Wut die er empfand als er mit ansehen musste wie seine Mutter von seinem eigenem Vater getötet wurde. Voldemort nickte zwei Todessern zu, diese verbeugten sich und verschwanden aus dem Saal. Wenig später kamen sie zurück mit Severus Vater, der ehrfürchtig nach vorne starrte. Voldemort erhob sich von seinem Thron und stolzierte auf seinen Vater zu. Seine Tochter stand ebenfalls auf und legte ihre blasse Hand auf Severus Schulter. " Jetzt werden Sie ihre Rache bekommen," hauchte sie ihm in sein Ohr. Severus erschauderte und nickte. "Abtrünniger, du hast mich verleugnet, als die Auroren fragten ob du ein Anhänger des Dunklen Lordes wärest. Oh Nero ich bin enttäuscht von dir," sprach er beinahe flüsternd. "My Lord, verzeiht mir bitte! Ich werde ihnen ab jetzt für immer treu und loyal dienen," flehte Nero ihn an. Voldemort lachte auf und sprach mit gefährlicher eisiger Stimme: "Ich vergebe niemals! Schau nach vorne dort steht dein Henker! Oh ja du siehst richtig, dein eigener Sohn wird dich hinrichten!"

 

Voldemort packte Nero am Arm und zerrte ihn zu Severus. "So Severus, hier ist er, der dich und deine Mutter immer gepeinigt hatte. Höre auf deinen Hass gegen ihn und tu das was du für richtig hältst," sprach Voldemort gefährlich ruhig. Severus funkelte seinen Vater wütend an, er genoss es diese Angst in Neros Augen zusehen. "Na los, töte ihn! Mein Vater hat ihn dir praktisch zum Geschenk gemacht," forderte Feline und stolzierte zu ihrem Vater.Voldemort nickte ihr zu und strich ihr durch ihr weisses Engelshaar. Feline zückte einen Zauberstab aus ihrem Umhang und reichte ihn Severus, dieser nickte und schaute seinen Vater böse an. Sein Vater schaute ihn völlig ängstlich und flehend an.

 

"Bitte mein Sohn tu das nicht, bitte ich bin doch dein dich liebender Vater," flehte er seinen Sohn an. Severus Lippen kräuselten sich zu einem hämischen Grinsen und höhnten: " Jetzt bist du derjenige der flehen muss! Was ist das für ein Gefühl? Auf die Knie und winsle!!" Severus hielt drohend seinen Zauberstab auf seinen Vater gerichtet, der in zwischen in die Knie gegangen war. "Bitte lass Gnade walten mein Sohn, ich tue alles was du willst, alles!!" flehte er weiter.

 

Severus trat näher an ihn heran und flüsterte ihm ins Ohr: " Für das was du mir und meiner Mutter angetan hast verdienst du den Tod, ich sage dir nur noch eines. Sweet Dreams:" Severus richtete sich wieder auf und zeigte wieder mit seinem Zauberstab auf seinen Vater und rief mit voller Wut: "Avada Kedavra!!" Der grüne Strahl traf seinen Vater mitten ins Herz, sein Vater sank zu Boden und war mit sofortiger Wirkung Tod. Severus betrachtete den Leichnam und wendete seinen Blick zu Voldemort, der ihn zufrieden angrinste. "Gut Severus und nicht mal eine Träne vergossen, du besitzt die Veranlagung zu töten," lobte Voldemort ihn. Feline trat auf Severus zu und lächelte ihn an und glitt engelsgleich zum Thron und setzte sich an ihren Platz.

 

Severus schaute ihr nach und dachte: 'Wie schön sie nur ist, kaum zu glauben, dass sie die Tochter des Dunklen Lordes ist' Voldemort trat ebenfalls auf Severus zu und forderte ihn auf, seine linke Hand ihm zu reichen. Severus tat wie ihm geheissen. Voldemort krempelte den Stoff von Severus Ärmel hoch und hielt seinen Zauberstab über seinen linken Arm. Er murmelte ein paar unverständliche Worte, als er verstummte, begann Severus linker Arm heftigst zu brennen. Schmerzen jagten durch seinen Arm, er vermochte nicht zu schreien, denn man konnte ihn ja für einen Schwächling halten. Als die Schmerzen und das Brennen vorbei war, erblickte er auf seinen Arm das Dunkle Mal. Einen Totenkopf, in dem eine Schlange sich in dessen Augenhöhlen und Mund tummelte. Er krempelte seinen Ärmel zurück und verneigte sich vor Voldemort.

 

Voldemort verkündete laut: "Ein neues Schaf hat sich zu meiner immer wachsenden Herde dazu gesellt, heisst ihn Willkommen!" Alle Anhänger jubelten Severus zu, Voldemort sprach etwas leiser zu Severus: "Sei Willkommen! Mein einsamer Nachtschatten. Mein Giftmischer auf Lebenszeit."