Hermione´s first Kiss
von Charlottesometimes
Übersetzung: Nimue
Wieder ein Attentat auf eure Augen von mir.
Wie immer, mir gehört nichts (leider), ich bin nur der
Übersetzer.
Das Original hat Charlottesometimes geschrieben und ich
danke ihr für die Erlaubnis diese Story übersetzen zu dürfen.
Danke an meine Beta Ani für das Aus- und Verbessern
meines Geschreibsels.
Hermine saß allein im Speisesaal. Es war der einzige
Platz, an dem sie ihre Verwandlungszauber in Ruhe üben konnte, ohne dass Harry
oder Ron auftauchten, um sie um ihre Hilfe bei ihren Hausaufgaben zu bitten. Sie
wurde immer unruhiger bei ihren Versuchen, einen Stein in eine gewöhnliche
Schildkröte zu verwandeln, denn das Resultat war jedes Mal ein versteinertes
Tier.
Sie war keine dumme Schülerin, sie hatte gerade nur
einige Probleme mit dieser besonderen Verwandlung, was McGonnagal mehr
überraschte als sonst jemanden. Es schien mehr Kunst als Wissenschaft zu sein,
im Gegensatz zu Zaubertränken, bei denen das Steuern der Umgebung und das
Hinzugeben der richtigen Zutaten zur richtigen Zeit alles waren. Sie war
geduldig, fordernd und intelligent. Eigenschaften, die sie sehr zum Ärger von
Professor Snape zu einer der besten
Zaubertrankschülerinnen machte.
Dieser wiederum näherte sich ihr überraschenderweise im
Speisesaal. Sie hatte ihren Kopf auf den Tisch gesenkt und ging sorgfältig noch
einmal die letzten Schritte der Verwandlung durch, die sie gerade versucht
hatte. Deswegen bemerkte sie die Ankunft des Professors nicht.
"Miss Granger", seine Stimme war fast ein sanftes
Summen, "was auch immer sollte ein Schüler im Speisesaal während den
Winterferien mit einem… was ist DAS?"
Als Hermine Snapes Stimme hörte, fuhr sie ruckartig mit
ihrem Kopf nach oben und wurde rot vor Scham.
"I...i...ich arbeite an Verwandlungen. Ich...
ähm...scheine nicht den richtigen Kniff für diese Verwandlung zu finden. Ich
habe gehofft, dass ich in den Ferien herausfinden könnte, was mein Problem ist.
Meine Eltern sind im Skiurlaub", glaubte sie noch ergänzen zu müssen.
Snape schielte auf
Hermines Aufzeichnungen und nahm dann die Felsschildkröte, um sie zu
begutachten.
"Miss Granger, wenn ich Sie wäre, würde ich
vielleicht versuchen, den Tonfall der letzten Silbe zu überprüfen."
Hermine griff nach ihren Notizen und dem Zauberspruchbuch.
Sie blätterte zwei Seiten vor und sah sofort ihren Fehler.
"Professor, das ist es! Vielen Dank!"
Stolz sprach Hermine ihren Spruch, die Schildkröte
krabbelte über den Tisch, und mit einem leichten Wink ihres Zauberstabes
verwandelte sich die Schildkröte wieder zu Stein. Ein Mundwinkel von Professor
Snape verzog sich zu so etwas Ähnlichem wie einem Lächeln. Ein
Gesichtsausdruck, den Hermine noch nie vorher wahrgenommen hatte.
Leicht irritiert, weil er immer noch hier stand und nicht
einfach weiterging, bemühte er sich um größtmögliche Distanz und ließ wie
nebenbei fallen: „Sie sollten die Zeit der Ferien nutzen, um nicht nur Ihren
Lerneifer zu vertiefen, sondern gleichzeitig die Erfolgsquote Ihrer
Verwandlungskünste zu erhöhen."
Während er das in der Klasse oder gegenüber irgendjemand
anderem nie zugeben würde, war er von ihrem Willen zu lernen sehr beeindruckt. Das
betraf auch die Zeiten, in denen sie dieses Lernen zu einem flegelhaften
Ich-weiß-alles machte.
"Vielen Dank für Ihre Hilfe Professor. Darf ich
Ihnen als Dank einen dieser natürlichen Magneten geben, die mir meine Eltern zu
Weihnachten geschickt haben? Sie haben ein wunderschönes Rot. Ich habe bisher
noch keine entsprechende Verwendungsmöglichkeit für sie gefunden, aber
vielleicht eignen sie sich als Medium für einen Glückszauber für das nächste
Gryffindormatch", sagte Hermine.
Professor Snape blickte finster ob der Idee, für die
gegnerische Mannschaft einen Zauberspruch zu tätigen, war aber zu neugierig auf
die Magnetsteine von Miss Granger, als dass er die Gelegenheit verpassen würde,
etwas Neues untersuchen zu können, welches sich als vorteilhaft erweisen
könnte.
„Ich kann ja mal zumindest einen Blick draufwerfen",
brummte er unwillig.
Hermine wühlte in ihrer Tasche und zog einen goldenen
Samtbeutel, der mit einer schwarzen Schnur verschlossen war, hervor. Sie legte
den Beutel auf den Tisch und nahm vorsichtig zwei der leuchtend roten
Magnetsteine heraus. Sie legte beide in ihrer Handfläche und streckte ihren Arm
aus, damit der Professor sie aus ihrer Hand nehmen konnte. Er pflückte einen
schnell aus ihrer Hand. Hermine nahm diese blitzschnelle Geste keinesfalls
persönlich, da sie wusste, dass der Professor im Allgemeinen sehr reserviert
und in logischer Konsequenz auch nicht für den körperlichen Kontakt zu
begeistern war. Er verstand sich wahrscheinlich als DIE Privatperson überhaupt.
Wie auch immer, er setzte sich dennoch
neben sie, um die Steine sorgfältig zu untersuchen.
"Miss Granger, ich glaube nicht, jemals einen so...
leuchtend roten Magnetstein gesehen zu haben. Sie sind großartig und sehr
machtvoll, ich bin mir sicher, dass sie ein gutes Medium für einen Zauberspruch
abgeben werden, wenn Sie herausgefunden haben,
welchen Nutzen sie haben."
Hermine war sich plötzlich sehr der Nähe des Professors bewusst und verzückt darüber, dass sie ihn mit etwas
beeindrucken konnte, was ausnahmsweise einmal nicht Wissen war. Und wenn jemand
überaus schwer zu beeindrucken war, dann war das Professor Snape.
Er roch nach tausenden alter Zaubertränke, fast
medizinisch und muffig, aber trotz allem fand sie es sehr liebenswert. Sie
fühlte, dass ihre Hand, die noch den anderen Magnetstein hielt, zur Hand des
Professors hingezogen wurde. Ihre Hand trieb zu seiner und sie fühlte sich
meilenweit entfernt außerhalb ihres Körpers, wie in einem Traum. Bald berührte
ihre Hand die seine, aber er schreckte nicht zurück und es schien, als ob seine
Hand ein Eigenleben führen würde.
Die zwei Steine rollten zwischen Professor Snapes und
Hermines ausgestreckten Händen hin und her. Nachdem Hermine eine Weile
schockiert über die Berührung mit dem Professor war, rollte sie beide Steine in
Snapes Hand und zog ihre eigene wieder in ihren Schoß zurück. Snape schien aus
seiner eigenen Benommenheit wieder zu erwachen und gluckste. (Ü/N: er gluckst
?!) [B/N:warum nicht +g+, lassen wir ihn glucksen]
"Diese Steine sind wirklich sehr stark! Erinnern Sie
sich, Miss Granger, dass die eigentliche Eigenschaft von Magnetsteinen die
Anziehung ist... ob es um Anziehung von Glück oder Geld oder Liebe geht, es
dient als Magnet... und diese zwei Steine... scheinen... zu haben...", er
beendete diesen absolut sinnlosen Satz, von dem er schon längst den Faden
verloren hatte, als er sah, wie seine
Schülerin ihn sehr intensiv beobachtete.
Miss Granger war in ihrem Abschlussjahr in Hogwarts und
hatte nie die Zeit gehabt, sich über Anziehung oder Beziehungen Gedanken zu
machen. Sie war nie weiter gegangen als ein paar Dates zu haben. Ihr primäres
Ziel war immer auf ihren Abschluss gerichtet, so dass sie eines Tages im
Ministerium für Magie arbeiten konnte, wobei sie wirklich ihre Prioritäten
differenzierte. Jedoch, jetzt wo sie hier saß, fühlte sie, dass sie vielleicht
etwas Wertvolles in ihren Lernübungen verpasst hatte.
Professor Snape beobachtete sie mit distanzierter
Wissbegierde, als sie sich zu ihm neigte und sein losgelöstes Haar
zurückstrich. Er wunderte sich, warum er nicht aufsprang und ihr eine
Strafarbeit verpasste. Tatsächlich verschwand die Idee daran sogleich aus
seinen Gedanken, als ihre Fingerspitzen leicht seine Kinnlinie streiften und
sein Kinn nach vorne zogen, sie ihre Lippen sanft auf seine legte und ihm einen
süßen Kuss gab. Er fühlte, dass sich seine eigenen Lippen öffneten, als sie
näher zusammenrückten. Sich leidenschaftlich umarmend glitten Hermines Finger
durch sein Haar und ihre Fingernägel streiften seinen Nacken.
Alle Gedanken, dass er seinen Job verlieren könnte, an
seine Ränge, die Zaubertränke und Zaubersprüche, verschwanden. Sie dachte an
nichts als an diesen, ihren ersten Kuss,... diesen süßen Moment mit jemandem,
bei dem sie sich niemals hätte vorstellen können, ihm jemals
die Hand zu schütteln. Er küsste sanft ihr Gesicht, ihren Nacken und sie lehnte
sich, das Gefühl genießend zurück, als etwas Langes, Krauses und Weißes in
ihrem Blickfeld auftauchte.
Professor Dumbledore räusperte sich, als er sich über den
Tisch lehnte und Hermine und Snape blickten geschockt auf. Dumbledore nahm die
natürlichen Magneten auf und riss sie mit übertriebener Geste auseinander. Hermine
war ziemlich geschockt, als sie realisierte, dass sie mit um ihn geschlungenen
Armen in Snapes Umarmung lag. Ihre Hände flogen zu ihrem Mund, als ihr Kiefer
vor Schock herunter glitt. Professor Snape sprang so schnell auf und zurück,
dass die immer noch unter Schock stehende Hermine den Gesetzen der Schwerkraft
folgte und den Weg nach unten antrat.
Sie rappelte sich auf, so schnell sie konnte. Hermine und
Snape rasten, die Steine und Bücher in der Halle lassend, zurück in ihre Räume,
während Dumbledore nur mit der Zunge schnalzte und kicherte. "Aaah,
vielleicht würde Minerva damit etwas Spaß genießen", sagte er zwinkernd und
steckte die Steine für später in seine Tasche.
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(Ü/N: Fink ik hör dir trapsen. Mann hat der Mann in
seinem Alter noch Energie +g+)
[B/N: Ich könnt mich kringeln +g+]