Reif
für die Insel
Warnung: Dies ist eine
Geschichte über Herr der Ringe, Harry Potter und Fluch der Karibik. Alle
Charaktere wurden wild zusammengewürfelt und mit Eigenschaften bzw. Eigenarten
ausgestattet, die nicht dem Buche entsprechen. Wer keine Verarschen mag (wie
zum Beispiel „Die Tagebücher der Gefährden" oder „Barry Trotter" oder so)
sollte diese Geschichte wohl net lesen...
Disclaimer: Die Figuren gehören
nicht uns, sondern J.R.R. Tollkin, J.K Rowling und der FdK verfasst hat. (Wer
ist das eigentlich?) Wir haben sie uns lediglich ausgeliehen, mit ihnen
gespielt und sie wieder zurückgegeben.
Wir,
die Autoren Andromeda und Atra-Angua, haben diese Geschichte zusammen verfasst,
was wohl manchmal Verwirrungen aufwirft beim Lesen, denn wir spielen mit und
berichten aus unserer Sicht. Demzufolge muss man umdenken, wenn ein anderer
Abschnitt beginnt. Aber ihr bekommt das schon hin J
Wir
übernehmen keinerlei Haftung für evt. entstehende Lachkrämpfe,
Zwerchfellverklemmungen oder Bauchmuskelkater. Wenn das auftreten sollte,
fragen sie ihren Arzt oder Zaubertrankbrauer.
Anmerkung
von Atra-Angua:
Ich bin die Snapetreue Autorin, wie man wohl im Laufe der Geschichte bemerken
wird J Alle gemeinen Äußerungen
stammen nicht von mir!!! Alle Ideen sind uns in der Schulzeit gekommen, also
entschuldigt, wenn einiges seltsam oder gar abnorm ist. Ich hab aba immer
versucht, unseren Meister im guten Licht dastehen zulassen. Ich wünsche euch
viel Vergnügen!!
Anmerkung
von Andromeda: Glaubt
ihr kein Wort nicht alle gemeinen Äußerungen stammen von mir, wie z.B.
die zahllosen Gemeinheiten, die über mich geschrieben wurden oder Legolas J. Außerdem musste man mal ein paar kleine
Gehässigkeiten über Snape einflechten, da sonst diese Figur nur einseitig
beleuchtet gewesen wäre, und mal ehrlich zu viel Lob und Verehrung tut noch
nicht mal einem Zaubertrankmeister wie Snape gut. J
Ich
werde auch weiterhin ruhig schlafen können, da niemand von euch weiß wo mein
Haus wohnt. :-P
In
einer seltsamen Nacht, sind seltsame Gestalten
zu sehen. 5 Menschen am Himmel...scheinbar 5 Menschen schippern in einem
Schwanenboot durch die Gegend und 4 Menschen und ein Tier sind auf den Weiten
des Meeres unterwegs.
Ob das Schicksal sie zusammenführen wird? Wir werden sehen.
Alles begann mit einer Anzeige, die von uns aufgesetzt wurde:
|
Hallo Wir,
zwei weibliche Nobodys, suchen einen talentierten Zaubertrankmeister zwecks
Gegentrank für ein Unsichtbarkeitsserum. Wir sind seit dem letzten Vollmond unsichtbar und sind diesen Zustand leid. Treffpunkt:
Insel Tortuma
Bezahlung: erfolgt durch Auenland Gras Alter Toby |
Doch
jetzt müssen wir unser Boot erwischen. Dort waren schon komische Leute
versammelt...ein großer Weißer mit Hut, ein langer Blonder, ein muskulöser,
männlicher, unrasierter...*träum*, ein kleines Etwas, was Haare auf den Füßen
hat und noch etwas kleines, rotes, schrumpliges. „Lang lebe Gondor!" „Fahren
wir bald mal los? Die Luft ist schlecht für meine Haut." „Ja, ja. Muss nur noch
Kissen unterlegen, damit ich ans Steuerruder komme." „...mein Schatz" „Auf zu
den Grauen Anfurten. Mein weißes Gewand wird dreckig vom Boot".
Die beiden Gestalten waren so mit sich beschäftigt, dass sie
nicht bemerkten, wie sie von drei weiteren Gestalten verfolgt wurden. Zwei
Jungen auf zwei Besen und ein Mädchen mit buschigen Haaren, das sich ängstlich
an einen der Jungen klammerte.
Dieser grinste schelmisch und genoss das Gefühl... „Jaaa..." „Ach man, pass auf wo du hinfliegst, du bringst uns noch um!!!" Der andere Junge drehte sich abrupt um, richtete seine Brille und fuhr sich durchs Haar... „Keine Angst Mädchen. Ich, der Mutige, der Tollkühne werde dich retten." „Ach friss Schnec...ahhhh, Moment, doch nicht. Das ist mein Mädchen! Du hast das China-Girl."
In die Diskussion vertieft merkten sie nicht, dass weit unter ihnen Kanonenschüsse und ein Aufschrei, der nach „...du meuternder Hund" klang, zu hören war.
Zwei Schiffe waren zu erkennen. Auf einem zwei Männer und eine Frau, auf dem anderen ein Skelettmensch und ein Skelettaffe.
„He, häng hier nicht so rum...Attacke! Klar soweit?" Doch der da so rumhing hörte nicht und murmelte nur was von „12er Eisenriemen...zu leicht rauszuhebeln." Die junge Frau schrie nur was von „Zieht ihm ein Korsett an!"
Doch von all dem bekamen die 5 Leute, Entschuldigung 5
sichtbare und 2 unsichtbare Leute, in dem kleinen Schwanenboot nichts mit. Der
unrasierte Penner machte tierischsten Stress, weil er befürchtete, dass er
nicht mehr rechtzeitig zu den Grauen Anfurten kommen würde. Das Schiff hatte
(dank unserer Hilfe) seinen ursprünglichen Kurs verlassen und hielt nun auf die
Insel Tortuma zu. „Gimli! Ich bring dich um, wenn ich nicht rechtzeitig zu
meiner Krönungszeremonie komme." „Was kann ich dafür? Ich kam bloß nicht ans
Ruder ran, weil du zu geizig warst um eine Leiter einzupacken. Von wegen kein
Platz im Boot. Für Legolas Schminkkoffer war auch noch Platz." Gandalf: „Genau
Legolas. Du hättest Gimli auch sagen können, dass wir in die falsche Richtung
fahren mit deinen super, duper Elbenaugen" „Ich hab meine Kontaktlinsen bei
eurer Hektik vergessen." Gandalf: „Nun is auch noch mein blütenweißes Gewand
feucht geworden. . Frodo hör auf an deinen Sachen rumzuspielen, das macht mich
nervös!"
Doch dieser ignorierte ihn und fummelt verträumt weiter, doch als Aragorn, zukünftiger König Gondors, sich ihm mit einem Grinsen näherte, blickte er auf und schrie: „Sam wird dich töten, wenn du was versuchst!" „Aber er ist nicht hier, er sprengt doch deinen Garten" Es war aussichtslos. Frodo wollte schon den Ring, den EINEN Ring, aufsetzten um zu verschwinden, doch in diesem Augenblick stießen wir auf Land. Endlich! Wir waren auf Tortuma.
Wir beide sprangen sofort raus um unseren Zaubertrankmeister zu finden. Die anderen stiegen aus und schauten sich um. „Ich geh mal Holzhacken.", sagte Gimli. „Aber nimm die Kranken nicht die Gesunden...ach ich komm mit." Und so sprang Legolas Gimli hinterher. Aragorn warf sich plötzlich flach auf den Boden. „Zwei Personen verlassen uns gerade." „Türlich du Depp...das sind Gimli und Legolas...und so was nennt sich König" „Aber...nein, die beiden haben einen anderen Gang..." Doch Gandalf hob die Hand und sagte: „Sprich zu der Hand, der Kopf hört nicht zu." Alle drei setzten sich hin (Aragorn etwas entfernt, da er beleidigt war)
Doch plötzlich stürzte er
zu den anderen und teilte ihnen mit, dass in Kürze Neuankömmlinge zu
erwarten waren...der eine wäre ein ziemlich finster dreinblickender Mann mit
einem Knaben (entweder sein Lustknabe oder sein Packesel oder beides), dicht
gefolgt von 3 Personen...und alle auf fliegenden Besen. Als Aragorn dieses den
anderen mitteilte, fragte Gandalf: „Bist du sicher, dass dein ohnehin schon
klein...ähh königliches Gehirn bei dem Sturz über die Klippe nicht beschädigt
wurde? Vielleicht solltest du dich mal ärztlich behandeln lassen." Doch Frodo
wollte wissen: „Sag ma hast du das auch alles nur durch das bloße andächtige
Lauschen auf dem Boden herausgehört? Kannst du mir das beibringen? Dann kann
ich mich nämlich schnell verdrücken, wenn ich Gimli kommen.... Äh... erscheinen
höre...damit er mich nicht dazu zwingen kann ihm einen zu bl..." „Sprich zu der
Hand", gab Gandalf mit vor Ekel verzogenem Gesicht zurück. Legolas, der
irgendwo in der Nähe im Wald war, war
entrüstet: „Gimli was soll das heißen? Denk an die vielen schönen Stunden, die
wir gemeinsam hatten...willst du das alles aufs Spiel setzen für ein paar
vergängliche Sekunden der Ekstase?" Gimli leicht verwirrt: „Welche schönen
Stunden?" „Dann denk an die vielen
schönen Stunden, die wir zusammen verbringen könnten." Frodo: „Was is nu? Kannst du mir das bebringen
Argi?" Gandalf interessierte das auch.
Doch Aragorn, der immer noch beleidigt war, hob die Hand...und
deutete zum Himmel. „Seht doch selbst!"
Und tatsächlich in diesem Augenblick landete ein völlig in
schwarz gehüllter Mann, mit schwarzem Haar, das im Mondlicht glänzte (Herble
Essences) und neben ihm fiel ein Junge mit wasserstoffblondem Haar auf den
Boden. „Stehen Sie auf! Ich weiß, dass Sie mein Sklave sind, sie brauchen sich
nicht vor meine Füße zu werfen." Der Junge rappelte sich auf und stellte das
Gepäck ab. Er streckte sich, wodurch ein lautes Knacksen durch die Nacht
hallte, was allen einen Schauer über den Rücken jagte. Jetzt bemerkte der
schwarzer (Buh-)Mann, dass sie nicht allein waren. Aragorn ging auf ihn zu und
lief vorsichtig (also leicht geduckt) um ihn herum. ‚Wie ein Wolf, der seine
Beute umkreist', dachte Gandalf. „Wer bist du?", fragt Aragorn. Der
Schwarzhaarige hatte einen Stock aus seiner Tasche gezogen und richtete ihn auf
Argi „Wer will das wissen?", fragt er mit eisiger Stimme. In diesem Augenblick
kamen...äh...erschienen Legolas und Gimli. Legolas erblickte den blonden Jungen
und stürtzte zu ihm.
Er drückte diesen an sich und murmelte: „Ich wusste, dass
ich dich eines Tages wiedertreffen würde, kleiner Bruder!" Der blonde Junge
fühlte sich attackiert und holte seinerseits einen Stock aus seiner hinteren
Hosentasche. „Vorsicht Sklave, schon bessere Zauberer als du haben deshalb eine
Pobacke verloren...und das wollen wir doch nicht.", ermahnte ihn der Mann mit
den (fettig) glänzenden Haaren mit einem anzüglichen Lächeln.
Gimli sah Legolas bedroht und ging mit seiner Axt auf den Jungen
los. Worauf der schwarzgekleidete Mann in den Kampf eingriff. Er wusste wie
schwer man heutzutage Lustknaben bekam. Alle bemerkten abgelenkt durch das
Kampfgetümmel weder die Ankunft der 3 Leute auf den Besen, noch die 2 unter
Kanonenfeuer nahenden Schiffe.
„Jack! Lass das endlich!", schrie das sich im ersten Boot
befindende Skelett. Vom anderen schrie einer: „Erst wenn du zugibst, dass ich
viel besser bin als du!" „Ich hab den Affen gemeint und nicht dich" So ging es
eine Weile hin und her, bis das erste Schiff auf Grund lief, wodurch das
Skelett namens Barbossa, ins Meer sprang. „Ha! Ha!", schrie der gut Gekleidete,
der eine gewisse Ähnlichkeit mit Legolas besaß. „HA! Er hat sich selbst
ertränkt!" „Idiot. Er zieht bloß seine laufen-im-Mondschein-auf-dem-Meeresboden-Nummer
ab. Er IST tot, er kann sich nicht ertränken. Klar soweit?"
Die Frau kam und legte dem Legolasverschnitt mit braunen
Augen und Bart die Hand auf die Schulter „Keine Sorge Will, wir werden deine
Vater rächen." Er nahm schwungvoll ihre Hände und schaute sie mit einem
Leuchten in den Augen an. Enthusiastisch sagte er: „Ja Lissy, das werden wir."
Entschlossen rannte er zur Reling und stürzte sich mit einem Kampfschrei in die
Fluten.
Er hatte bloß nicht mitbekommen, dass sie bereit an Land
angekommen waren.
Eine erstickte Stimme kam von unten: „Wärd ihr so netd mif
raupfzuhölen?" Jack sprang nach unten und hievte ihn aus dem Sand „Wenn Gefahr
droht, den Kopf in den Sand stecken. Das hab ich gerne!"
Nachdem Will eine halbe Minute lang Sand gespuckt hatte, konnte er endlich kontern „Wenigstens verziehe ich mich nicht drei Tage lang auf eine einsame Insel und versuche meinen Frust in Alk zu ersäufen." „Dank deiner Perle geht nicht einmal mehr das!", erwiderte Jack mit einem finsteren Blick auf Elizabeth. „Oh Jack! Wie kann ich das jemals wieder gut machen?" „Ich denk darüber nach *mit anmaßendem, lüsternem Blick* ...jedenfalls musst du mehr dafür tun als mir dieses Lied beizubringen." Will zog seinen Degen um seine Liebste vor Jacks gierigen Händen zu schützen. Dieser zog seinerseits seine Waffe und fragte: „Bist du bereit deine Klinge mit einem Piraten zu kreuzen?" „Sie haben Miss Swan bedroht." „Nur ein wenig."...Elizabeth: „Jetz hörts aber auf, bis einer weint!"...beide im Chor: „Ach kumm halts Maul!"
Ein wilder Kampf entbrannte. Durch das Kampfgeschrei, Schwertgeklirr und Stöhnen der Beiden wurden die anderen Kämpfenden auf die Neuankömmlinge aufmerksam.
Gimli schaute verdutzt von seinem Legolas auf Will. Hin und zurück, bis er schließlich seine Axt, mit der er einen Zauberspruch geblockt hatte, sinken lies und kratzte sich damit am Kopf. Legolas musterte Will entzückt. Aragorn, der immer noch (beleidigt) abseits stand, staunte nicht schlecht über Jack, der so gekonnt mit dem Degen umging. Barbossa war wieder aus seinem Versteck (einem Busch) hervorgekrochen und näherte sich dem Lustsklaven „Hallo. Du hast so eine arrogante Ausstrahlung...das gefällt mir!" Frodo kicherte auf einmal wild los. Alle drehten sich um. „He! Mein Affe ist weg!", bemerkte Barbossa. Jack (der Affe) war zu Frodo gelaufen und lauste gerade seine großen, behaarten Füße. Als Babsy einen Schritt zu ihm machen wollte, hörten sie hinter sich ein Niesen und ein „Na toll. Jetzt ist unsere Tarnung futsch. Nur wegen dir Hermy."
Alle drehten sich jetzt in die andere Richtung. Fluchend und mit gezücktem Zauberstab kam der schwarzgekleidete Mann, dessen Haare glänzten (weil das eine vererbte Talgstörung war) auf sie zu. „Was, beim Barte des Merlin, macht ihr denn hier?" „Beim Barte des Gandalf, wenn ich bitten darf.", murmelte Gandalf.
„Wir...äh...mit...öh nu sag auch ma was Hermy!" „Wir...wir...brauchen einen ruhigen Ort um...um zu..." Jetzt hob Snape die Hand, worauf Gandalf aufsprang und ihn am Kragen packte.
Und ihm etwas von Urheberrechten und Planken ins Ohr zu
hauchen, was Jack sehr finster
dreinblicken ließ. Doch der fahlgesichtige Mann ließ sich nicht durch die
Anmache beirren. Und musterte den Jungen mit dem schwarzen Harren und der entstellten
Stirn mit kalter Miene und wartete auf eine Erklärung. „Potter was haben Sie
hier zu suchen und ich warne Sie. Sagen Sie bloß die Wahrheit!" Der
angesprochene Junge öffnete den Mund und sagte: „Wir sind Ihnen gefolgt, da wir
wissen, dass Sie in geheimer Mission für Voldemort unterwegs sind und ihm
helfen die weltvernichtende Waffe an sich zu reißen. Wir sind Ihnen gefolgt um
sie aufzuhalten, die Waffe wegzunehmen und sie gegen Sie und ihren dunklen
Meister einzusetzen."
Der dunkelhaarige Mann blickte verwirrt. Doch Malfoy sagte: „Du bist tot Potter! Du solltest doch die Wahrheit sagen." Und zog seinen dünnen Stab aus den Tiefen seines Umhanges hervor. „Ich glaube er sagt die Wahrheit Draco.", antwortete der Mann seinem Lustknaben. „Aber er hätte uns nie die Wahrheit gesagt.", antwortete der blonde Junge perplex. „Es sei den er wüsste, dass ihr ihm nicht glauben würdet, wenn er die Wahrheit erzählt.", mischte sich der leicht angeschwulte Pirat in die Unterhaltung ein. Nun guckten alle verwirrt auf Jack...doch dieser hob nur die Hände und...
fächelte sich Luft zu, denn Aragorn zog sein Kettenhemd aus, sodass seine starke, behaarte Brust zum Vorschein kam. Alle folgten dem Blick von Jack. Aragorn schaute sich um „Umdrehen! Ihr alten Spanner!" Doch Jack (welcher nu? Etwa der Affe?) schummelte ein wenig. „OK! Könnt euch wieder umdrehen" Der Magen von Gimli knurrte laut. „Ich bin dafür, dass wir alle erst mal was essen. Danach können wir weiter Frage-Antwort-Verkloppen spielen. Wer is dafür?" „Du hast mein Schwert" „Und du hast meinen Bogen" „Und ne Axt hab ich schon, also brauch ich keine weitere." Legolas und Gimli suchten ihr Holz zusammen. Der schwarz-gekleidete Mann entfachte schnell ein Feuer mit seinem Stab. Alle sahen ihn erstaunt an. Nur Gandalf murmelte etwas von Taschenspielertricks. „Soo...was ham wir zu essen?" „Lembas" „Fisch" „Äpfel" „Die schmeckst du sowieso nicht. Ich hab Rum!"
Nachdem alles herausgeholt wurde und verspachtelt wurde, lagen alle zufrieden und angesäuselt um das Feuer. Nur dieses knisterte und ein leiser Singsang war zu hören, der wie „Schlimme Schurken sind wir" klang.
Aber es drang auch noch ein anderes Geräusch durch die
Nacht, die sehr leisen sich anschleichende Schritte von zwei unsichtbaren
Fußpaaren begleitet von weniger leisen Knurr- und Zischgeräuschen. („SCHHHHH"
„Man! Wenn ich nu ma Hunger hab, alte Fresssäcke, hätten uns ruhig ma etwas
übrig lassen können!" „SCHHHHH! Sei doch leise, es müssen ja nicht alle hören,
wie wir uns anschleichen.")
Wir versuchten uns näher an das Lager der Schlafenden heranzuschleichen um unbemerkt mit dem Zaubertrankmeister Kontakt aufzunehmen. Es mussten ja nicht gleich alle von unserem Missgeschick erfahren...es war schon peinlich genug.
Doch die Kontaktaufnahme scheiterte aus 2 Gründen:
Die drei schrieen jaulend auf. Vor Schreck schmiss sich Gandalf noch näher an Snape ran. Gimli und Legolas schauten von einem Busch auf, Frodo schlief seelenruhig weiter, doch der Affe auf ihm kreischte. Barbossa ließ ein lautes „Haarrr" verlauten, das Draco schwärmend aufblicken ließ. Will hob den Kopf und Elizabeth nahm den Rock von seinem Kopf. Hermine zupfte ihren Umhang zurecht und Ron wischte sich über den Mund. Jack und Aragorn standen mit gezücktem Säbel und Schwert da. Irgendeiner schrie: „He was schreit ihr so? Wir sind beschäftigt." Zustimmendes Gemurmel wurde laut. Das Narbengesicht sah entrüstet auf. „ICH HAB NICHT GELOGEN! JEMAND IST IN UNS REIN-GERANNT! DAS IST DIE WAHRHEIT!"
Snape, der Gandalf erst mal von sich runterschieben musste, baute sich vor ihm auf. „Potter!", flüsterte er gefährlich „Sie haben sehr viel Fantasie! Zu viel! 50 Punkte Abzug für Gryffindor.." die drei sperrten den Mund auf, Draco grinste nur „...und Nachsitzen. Die Kessel für die Stinkmorchelessence müssen gereinigt werden. Und jetzt entschuldigen sie mich." Er rauschte mit wehendem Mantel davon. Gandalf sah ihm mit einer Mischung aus Zorn, Sehnsucht und Bewunderung nach.
Nachdem die Störenfriede zur Ruhe gebracht wurden, sie
wurden von Jack und Will mit einem Seil aus Menschenhaar an einen Baum gebunden
und mit Stofffetzen von einem zerlumpten Bettvorleger, den man im Schwanenboot
gefunden hatte, geknebelt, da sie den
anderen lautstark erklärten, dass auf der Insel irgendwas nicht stimmte und sie
sich gegenseitig die Schuld für das Scheitern ihrer Mission in die Schuhe
schoben. „50 Punkte Abzug...das ist nicht fair." „Woher wollen wir wissen, dass
er nicht zu du-weißt- schon-wem geht, wir können ihm nicht vertrauen" „Ich
hasse ihn, er ist definitiv schlimmer als Umbridge. Ich erzähl euch mal einen
kleinen Jugendschwank aus Snapes Vergangenheit...könnt ihr euch ihn in
Unterhosen vorstellen...."
Doch weiter kam er nicht. Denn Gimli stopfte ihm energisch
das Stück Stoff in den Mund.
Doch Ruhe kehrte dadurch doch nicht ein, denn Aragorn fing an sich auf dem Boden zu wälzen und rumzubrüllen „Ihr Idioten! Das war kein Bettvorleger. Das war mein königliches Banner von Frau Arwen persönlich gehäkelt." Er verzog sich beleidigt und wütend in den Wald.
Wir waren in der Zwickmühle. Sollten wir Snape folgen oder diesem amüsanten Streit weiter bewohnen? Wir beschlossen uns zu trennen. Ich blieb bei den anderen um eventuell ihre geheimen Pläne zu belauschen und meine unsichtbare Gefährtin wollte Snape folgen. Sie schlug sich förmlich um diesen Job und ich lehnte dankend ab.
Ich rannte grinsend in den Wald, um den Zaubertrankmeister schleunigst zu finden. Wo is er? Ich blieb stehen und lauschte. Da! Ich hörte jemanden fluchen. Das konnte nur er sein. ER! EER!!!
Doch in meinem Wahn merkte ich nicht wohin ich trat (schließlich sah ich meine Füße nicht). Ich flog volle Kanne auf die Fresse. Mühsam rappelte ich mich auf. NEIN! Ich hatte ihn verloren. Ziellos irrte ich im Wald umher, doch da hörte ich ein Wimmern.
Ich lugte durch einen Busch und sah dort Argi sitzen. „Diese Bastarde! Banausen! Weicheier! Mein schönes Banner. Arwen wird mich köpfen. Vielleicht hat das Narbengesicht ja recht und hier geht etwas Komisches vor..." Er erhob sich und ballte die Faust. „Ich Aragorn, Arathorns Sohn, zukünftiger König von Gondor, werde rausfinden was hier los ist!" Er nickte und stapfte davon. Ich tat es ihm gleich und suchte weiter. Doch weit kam ich nicht. Ich hatte barbarischen Hunger.
Müde sank ich an einen Baum. Mein Magen knurrte durch die Nacht. „Wer ist da? Potter? Ich bring Sie um!!!" „Ha da is er ja!" Ich sprang auf und fiel ihm um den Hals.
Aber davon bekam ich leider oder eher Gott sei dank nichts
mit.
Nachdem Aragorn im Wald verschwunden war und endlich wieder Ruhe eingekehrt war, legten sich die anderen wieder hin um die noch wenigen Stunden bis zur Morgendämmerung zum Schlafen zu nutzen. Jack versuchte sich an Elisabeth heranzukuscheln, doch Will legte sich demonstrativ dazwischen und verhinderte somit weitere Annäherungsversuche.
Gandalf kuschelte sich zu Frodo, da er sich so magisch zu ihm hingezogen fühlte. Aha auch ein Fußhaarfetischist. Doch Frodo schien es nicht zu bemerken und streichelte etwas in seiner Hand „Mein Schatz!" Ich schlich mich näher heran um zu sehen, was er in der Hand hielt. Es war ein hässlicher, klobiger, goldener Ring. Die anderen drei, die an der Palme gefesselt waren, gaben nun auch endlich Ruhe und waren anscheinend vor Übermüdung im Stehen eingeschlafen. Die anderen lagen zusammen geknäult am Boden.
Das gleichmäßige Atmen der Schlafenden machte mich so schläfrig...so schläfrig *zzz schnarch*
Wieder zurück zu mir und Snape. (Der Esel nennt sich immer zu erst (AA))
Ich hing immer noch an seinem Hals, während er wild fluchend in der Gegend rumlief. „Wer bist du? Was ist das? Ein Fluch?" Irgendwann fiel ich doch von ihm runter, aber ich zog seinen Mantel mit. Ich sammelte ihn zu einem Knäuel und inhalierte. Der Zaubertrankmeister schaute ungläubig auf sein Mantelknäuel und hörte ein Schnüffelgeräusch und dann ein „Ahhh..." Langsam schritt er heran, nachdem ein gezischeltes „Mein Schatzzzz..." zu hören war, sagte er: „Wer bist du?" Ich schreckte aus meiner Trance auf. „Ich sags nur, wenn ich das da behalten kann!" Ich zeigte mit meinem unsichtbaren Finger auf das Stoffknäuel. „Was da?" Ich wedelte mit dem Mantel in der Luft. „Das da? Aye, das da!"
Von weit her schrie jemand was von Urheberrechten.
Ich schreckte aus meinem Schäfer ähhh Schläferstündchen auf,
als Aragorn wie bescheuert durch das Unterholz des Waldes gestolpert kam. Doch
nicht nur mir ging es so. Als ich mich umsah bemerkte ich, dass ich nicht die
einzige war die ihre Karriere als Schläfer frühzeitig beenden musste. Mist ich
hatte von einem genialen Fluchtplan von dieser Insel geträumt. Dieser dumme
Tölpel mit seinem blöden Schwert. Doch nicht nur ich war sauer, alle saßen
kerzengerade an ihren Schlafplätzen, sogar Frodo, er hielt krampfhaft den Ring
fest, als Aragorn zu ihm sagte: „Frodo hier geht etwas komisches vor. Ich werde
herausfinden was los ist. Ich habe geschworen dich zu beschützen!" Doch Frodo schrie nur: „Kannst du mich auch
vor dir selbst beschützen? Du Lustmolch!"
„Bist du einer derjenigen aus der Anzeige?", fragte er in die Gegend hinein. „Yup. Bin ich. Kannst du uns helfen?" Er setzte sich nahe bei dem Mantel hin, worauf ich vor Schmerzen aufschrie. In die Luft springend, schrie er: „Was is?" „Du hast auf meinem Fuß gesessen. Trampel!" „Woher soll ich das denn wissen? Ich SEH dich nicht!" „Oh richtig." Daraufhin warf ich mir den Mantel über und er nahm NEBEN mir Platz. „Also...", begann er und holte ein kleines schwarzes Büchlein raus, worauf >>Meine kleinen Geheimnisse<< geschrieben stand. „Was habt ihr für Zutaten benutzt?" „Ähhh...das kann ich nicht genau sagen...er war dunkel, wir hatten einiges intus und wir haben da in irgend so einer Küche gestanden...öhm...ja...und einfach alles zusammengesucht." Ich schaute ihn unschuldig lächelnd an. Er schaute mich mit seinen schwarzen Augen...nicht an. Er schaute vorbei, hindurch...egal. Scheiße! Warum bin ich in so einer Situation unsichtbar? Wies wohl der andern geht?
Mir gings beschissen um ehrlich zu sein. Ich hatte Megahunger und war müde, außerdem tat mir der rechte Arm weh, weil Gimli die halbe Zeit der Überfahrt nach Tortuma draufgestanden hatte. Ich konnte, wegen dem extremen Platzmangel in diesem blöden Boot, den Arm nicht unbemerkt unter Gimli hervorziehen. Das nächste Mal will ich aber Erste Klasse reisen und nicht Last Minute!
Ich war froh, dass ich meinen Arm nicht sehen konnte, er müsste von Quetschungen und blauen Flecken übersäht sein...schließlich wiegt so ein Zwerg nicht gerade wenig und er hatte noch seine Rüstung an!!!!
Mein Hunger ließ mich alle Vorsicht vergessen und ich gelangte trotz laut knurrendem Magen, nahe ans Feuer...dabei kam mir Jack unerwartet zu Hilfe, da er plötzlich ohne ersichtlich Grund lautstark etwas von Urheberrechten brüllte und die anderen somit von mir ablenkte.
Ich setzte mich ans wärmende Feuer und aß noch etwas Fisch, der übrig geblieben war...oh da war noch etwas Rum in der Flasche....jaaaaaa. Als ich mich genüsslich über die Essensreste hermachte, fingen Legolas und Gimli, denen anscheinend langweilig war, sich mit Schlammkugeln zu bewerfen. Doch Gimli verfehlte Legolas knapp.
Der Schlamm landete auf Gandalfs strahlend weißem Gewand...jetzt jagte Gandalf Gimli ums Feuer herum und schleuderte ihm Lichtblitze aus seinem Stab um die Ohren.
Jetzt weiß ich endlich, wie die Werbefuzzis auf die Idee mit dem „Weißen Riesen im Kampf gegen die Fleckenzwerge" gekommen sind.
„Das ist natürlich ein klitzekleines Problem...", sagte er mit zuckender Augenbraue. „Ach echt? Da bin ich aber froh. Ich dachte schon..." Er sprang auf und schrie: „Das war ein Scherz, du inkompetentes Wesen! Denkst du ich könnte einen Gegentrank mixen, wenn ich die Zutaten nicht kenne?! Ihr seid so selten dämlich, so was ist mir noch nie untergekommen, da ist ja Longbottom noch schlauer als ihr!" Mit zornerfülltem Blick schaute er auf die Erde. „Ähm...ich bin hinter dir!" Er drehte sich um „Schön für dich!!", blökte er. Auf mich wirkte die hach-was-bin-ich-böse Mache nicht, bei der Schnecke schon, die hatte sich nämlich in ihr Haus zurückgezogen. „Kannst du nicht ne Blutprobe nehmen?" „Ja bin ich ein Arzt? Wächst mir ne Kanüle aus dem Arsch?" „Du bist ein Zauberer oder?! Zauber doch"
Er öffnete seinen Mund, schloss ihn wieder und sagte dann: „Oh...hast Recht!" So zückte er seinen Zauberstab und holte aus seinem Mantel, der auf dem Boden lag, da mir zu warm war, eine Phiole. Er suchte meinen Arm, tippte mit dem Zauberstab auf ihn und schon schoss auch schon ein Blutschwall in die Phiole.
(Mich würde mal interessieren wie man das feststellen soll,
das Blut ist doch auch unsichtbar, woher weiß man, dass ein Schwall davon in
eine Phiole schoss? *fg* EGAL!!!)
Gimli ging langsam die Puste aus und er setzte sich
erschöpft auf den Boden -jedenfalls dachte er das- aber ich schrie vor
Schmerzen laut auf. Er hatte sich auf meinen ohnehin schon lädierten Arm
gehauen. Ein Schrei und ein ekelhaftes Knacken halte durch die stille Nacht. „Du
Arschloch du hast mir den Arm gebrochen!", heulte ich, es tat schweineweh. Doch
das war noch mein kleinstes Problem. Aragorn, durch den Lärm alarmiert, zog
sein Schwert und hieb damit in die Richtung aus der mein Schrei gekommen war.
Er verfehlte meinen Kopf nur um Haaresbreite. Ich duckte mich und versuchte,
meinen schmerzenden Arm haltend, von diesem Psychopaten mit dem Schwert
wegzukriechen. Zum Glück wurde Aragorns Aufmerksamkeit durch einen Schrei von
Elisabeth für einen kurzen Augenblick von mir abgelenkt. Ich hob eine Kokosnuss
auf, zielte auf Argi und schoss...leider traf ich Barbossa, der 5m von Aragorn
entfernt stand. Zu meiner Verteidigung: 1. Ich war furchtbar aufgeregt,
schließlich ging es hier um Leben oder Tod 2. Ich musste mit Links schießen, da
mein rechter Arm gebrochen war 3. Ich treffe nie, wenn ich treffen will
Barbossa ging zu Boden, klarer KO Sieg. Alle waren abgelenkt und so konnte ich entkommen.
Des Weiteren sprühte er mich noch mit grüner Farbe ein und entnahm eine Haarprobe, Speichelprobe, Hautfetzenprobe und na ja...muss nicht erwähnt werden. Total ausgelaugt saß ich wie ein markiertes Schaf an einem Baum und sah zu, wie Snape einen Koffer rausholte, äußerst beunruhigende Gerätschaften und eine Brille a la Ichabord Crain rausholte. Ich erhob mich und wollte mal schauen was die anderen so machten, doch Snape blökte: „Hier geblieben! Du bewegst dich keinen cm fort, sonst..." „ Sonst was? Sprühst du mich mit rosa Farbe ein?" Er richtete sich bedrohlich auf „Pass auf du! Erstens: habe ich keine Tuntenfarbe und zweitens: Ich werde dir die Fingernägel rausreißen, mit Nadeln auf den Nagelbetten rumstochern, dir die Haut abschälen, vorher aber noch die Augenlieder abreißen, dich über Feuer grillen, die Finger abhacken UND dir Dieter Bohlens zwei Bücher vorlesen. Muhaha!!!", sein krankes Lachen war meilenweit zu hören. „Nein!!! Gnade, nicht Bohlen!!! OK ich bleib hier!" Ich setzte mich wieder hin. „Krankes Todesserhirn", murmelte ich. Über seinen Kessel gebeugt, flüsterte er bedrohlich: „Das hab ich gehört!"
Barbossa rappelte sich benommen wieder hoch und schüttelte
den Sand von seiner Kleidung. Plötzlich trat der Mond hinter den dichten
Wolken, hinter denen er sich die ganze Zeit verborgen hatte, hervor. Sogar
Argi, der schon viel Ekelhaftes gesehen hatte (lebende Orks, tote Orks,
stinkende Haufen verbrennender Orks und Legolas mit Schönheitsmaske), hielt die
Luft an.
Außer ein paar Stofffetzen bedeckte nichts Babsys
Skelettkörper. Dann besann sich Aragorn und drehte sich von dem schauderhaften
Anblick weg, wütend zu Elisabeth zugewandt: „Hättest du mich nicht abgelenkt ,
hätte ich es erwischt!!! Was immer es auch war! ..." „Warum hast du den
geschrieen mein Schatz?", fragte Will besorgt. Frodo warf ihm einen finsteren
Blick zu und suchte etwas in seiner Tasche...nachdem er es gefunden hatte war
er beruhigt. Doch will blickte seine geliebte Miss Swan nur besorgt an. „Hat
Jack wieder zuviel Rum gesoffen und dich begrapschen wollen?" „Nein!",
erwiderte diese atemlos „Jemand hat die Schiffe und das Schwanenboot zu
Schweizer Käse verarbeitet..." „Hört auf Löcher in mein Boot zu ballern!",
schrie Jack und stürmte in Richtung Strand davon. Elisabeth fuhr fort: „Auch
die Fluggeräte dieser komischen Vögel sind leicht angeknackst. Ich glaube
irgendjemand versucht uns hier auf der Insel festzuhalten !!!" Alle schauten
sich um und bemerkten, dass das Seil aus Menschenhaar die drei Störenfriede
nicht mehr an den Baum fesselte, es war zerstört. Da wo der Blondschopf als
Wache postiert worden war, lag nur noch etwas Schleimiges, Schneckenartiges mit
viel zu vielen Beinen und Augen, was mit Furunkeln und Eiterblasen übersäht
war. Erst auf den 7. Blick erkannten sie an einer Zahnprobe, dass es sich
wirklich um Malfoy handelte.
Nach einer halben Stunde, ich schnarchte fröhlich vor mich hin, sprang Snape auf, ballte die Faust triumphierend und schrie: „ICH hab es geschafft. Ich bin wirklich DER Meister!" Ich blinzelte zu ihm hoch „Hä?" Er drehte sich schwungvoll zu mir um „Ich weiß jetzt was ihr für Zutaten benutzt habt! Gott bin ich gut!" Er küsste seine geballt Faust und mit der anderen Hand schmiss er seine schwarzen Haare nach hinten. Er räusperte sich. Ich schaute ihn an: „Und? Was heißt das jetzt?" Snape schaute mich mit hochgezogener Augenbraue an. „Dumme Göre! Das ich den Gegentrank mischen kann, soll es heißen, was sonst?" „Ähmm...Snape?" Doch er hatte sich schon wieder über den Kessel gebeugt und hörte mich schon nicht mehr.
„Severus...Professor...Meisterrr...Giftmischer...*argh* SNIVELLUS!!!" Plötzlich stand er mit erhobenem Holzstängel vor mir (Mei, wie schnell konnte er doch sein bzw. auf einmal so gut hören) „Wage es noch einmal mich so zu nennen und es wird dir schlecht ergehen!" Wenn Blicke töten könnten wäre ich schon längst umgefallen. Ich öffnete den Mund, doch ich beschloss ihn nicht weiter zu reizen, er musste ja schließlich den Gegentrank mischen „Ich...ich wollte nur wissen, wann die grüne Farbe abgeht!" Ich lächelte ihn an. „Das dauert eine Weile", sagt er nur und beugte sich wieder über seinen Kessel.
Mein Arm war immer noch gebrochen und ich überlegte mir, ob
ich nicht lieber Gandalf fragen sollte, ob er dass nicht beheben könne, da ich
nicht unbedingt das Bedürfnis verspürte Snape näher kennen zulernen. Mir war da
so einiges über ihn zu Ohren gekommen. Doch dann entschied ich mich doch dazu
in den Wald zu gehen, da wir ja noch etwas inkognito bleiben wollten und
andererseits etwas Seltsames passiert war:
Frodo schrie plötzlich auf: „Seht doch Gandalf ist tot!" und
er fing wieder an fürchterlich loszuheulen und Gandalfs Namen zu brüllen. Doch
Aragorn, Gimli und Legolas erklärten ihm genervt: „Man der schläft doch nur!"
„Das ist seine Macke, er schläft immer mit offenen Augen" „Lass ihn in Ruhe,
Mithrandir hat bei den letzten Schlachten viel Kraft verbraucht. Lass ihn
schlafen" Mir lief es kalt den Rücken runter. Nein das war mir doch zu
unheimlich, da wollte ich lieber Snape suchen gehen.
Ich betrat also den Wald. Die Sonne ging gerade auf und ließ
die Schatten zwischen den Bäumen noch finsterer wirken.
Also auf Snapesuche. Gott sei Dank war die Insel ja nur so
groß wie 2 Fußballfelder, da würde ich ihn bestimmt bald finden...
Und während ich so da saß, entdeckte ich eine Ameisenstraße
vor mir. Ich bastelte mir aus Zweigen, Moos und Menschenhaaren eine kleine
Puppe zusammen, nannte sie „Kotzende Illa" und massakrierte die Ameisen. Was
sich als äußerst unklug erwies, denn es waren keine gewöhnlichen. Das waren
Kampf-Ameisen, die sehr, glaubt mir, seeehhhrrr gewalttätig werden können.
Snape ließ sich von meinen Schreien nicht ablenken, als sie mir in die
Magengrube, in die Augen, ins Gesicht und auf den Rest meines Körpers
einschlugen und mich bepissten. Wahrscheinlich waren sie von den verrückten
Amis für irgendeinen Krieg gezüchtet worden. Die Amis wurden wahrscheinlich
aber selber Opfer ihres Genexperimentes *Muhaha* Mühsam rappelte ich mich hoch
‚Auf tot stellen, fallen die also rein.', dachte ich mir. Ich sah zu Snape uns
er hielt ein Fläschchen hoch. „Ist der Trank doch schon fertig?", fragte ich
hoffnungsvoll. „Nein! Du Troll. Das ist ein Heilmittel gegen die Wunden, die du
hast." „Wenn du es mitbekommen hast, warum hast du mir dann nicht geholfen?"
„Ich hab Wichtigeres zu tun!", sagte er nur und warf mir das Fläschchen zu. Es
roch widerlich...aber schmeckte noch scheußlicher, was ich ihm auch sagte.
„Wurde dein Gehirn etwas vollkommen weggeprügelt, oder was? Das war zum
Einreiben und nicht zum Trinken." Grummelnd stand ich da und rieb mich mit dem
Inhalt eines neuen Fläschchens ein.
Na toll nichts mit schnell finden. Ich und mein toller
Orientierungssinn. Aus meiner Idee von -ich -kam -suchte -und -fand- wurde
leider -ich -kam -suchte -und -verirrte - mich- im -Wald.
Vom Waldrand aus hatte er kleiner ausgesehen. Ich bahnte mir
einen Weg durch dichtes Unterholz und herabhängende Schlingpflanzen. Mehrere
Male stürzte ich, was meine Stimmung nicht gerade hob, aber meine Schmerzen
verstärkte.
Wo war dieser Zauberer nur? Er war wie eine Schwiegermutter,
immer nur da, wenn man ihm nicht brauchte. Ich verfing mich bei meiner Suche in
einer Dornenhecke, nachdem ich wieder einmal über eine Baumwurzel gestürzt war.
Die Wut und der Schmerz in meinem Arm ließen mir die Tränen in die Augen
steigen. Warum hatten die eigentlich keine heilende Wirkung? Dann müsste ich
gar nicht diesen miesepetrigen, schwarzgekleideten Typen suchen, sondern könnte
mich selbst heilen. Doch plötzlich, nachdem ich mich aus den Dornen befreit
hatte und um ein Gebüsch gebogen war,
hörte ich Stimmen. Ich schlich mich näher heran und ging hinter einem
Baum in Deckung (nicht weil ich Angst hatte entdeckt zu werden, sondern eher
aus Selbsterhaltungstrieb, ich hatte etwas aus der unfreiwilligen Begegnung mit
Gimlis Köpergewicht gelernt)
Es waren die drei Quälgeister, die in uns reingerannt waren
und die sich ziemlich über irgendetwas zu amüsieren schienen. „Hast du sein
komisches Gesicht gesehen?", fragte der bebrillte Junge. „Ja er hat
geschlottert und um Gnade gefleht, als du ihm die Salve von Flüchen auf den
Hals gehetzt hast.", antwortete der Rothaarige: „Und nach seiner Mutter
geschrieen!" Beide lachten dreckig. „Ob sie ihn wohl nach unserer kleinen
Schönheitsoperation wiedererkennen würde?" „Keine Ahnung, aber ich finde es ist
eine richtige Verbesserung seines Äußeren. Nun fällt seine Akne nicht mehr so
auf!" Wieder dreckiges Lachen.
Das Mädchen mit den buschigen Haaren stand etwas abseits und
ging laut eine Checkliste durch: „ Also wir haben schon erledigt: 1. wir haben
uns befreit 2. haben wir Malfoy unschädlich gemacht 3. außerdem haben wir die
Schiff und Besen zerstört um Snape alle Fluchtwege abzuschneiden. Das müssen
wir noch machen: Snape finden, herausfinden, was er für den Dunklen Lord von
dieser Insel holen soll und ihn unschädlich machen." Hier wollte also noch jemand den dunklen Zaubertrankmeister
finden. Mir sollte das Recht sein. Hoffentlich hatte die drei einen besseren
Orientierungssinn als ich. Ich folgte ihnen vorsichtig und so geräuschlos wie
möglich in einigem Abstand. Sie waren sehr schnell unterwegs und plötzlich
stand ich allein vor einer Weggabelung und hatte nicht den leisesten Schimmer
in welche Richtung ich gehen sollte, da ich die drei aus den Augen verloren
hatte. Ich setzte mich und überlegte, ob ich nicht eine Münze werfen sollte.
Doch zu meinem Glück kamen die drei schreiend auf dem Weg, der nach links
führte, zurückgerannt. Sie schrieen etwas davon, dass Snape jetzt nicht mehr nur in Machenschaften mit
Voldemort verstickt sei, sondern dass er auch mit Außerirdischen, welche die
Erde erobern wollen, unter einer Decke steckte. Nachdem die drei, die um ihr
Leben rannten und dabei weiterbrüllten, verschwunden waren, entschied ich mich
nach einigem hin und her dem Pfad zu folgen und mir Snapes Verschwörung mit den
„Grünen Männchen" genauer anzusehen. Wenigstens hatte ich nun eine Ahnung wo
ich Snape finden konnte und somit auch meine unsichtbare Gefährtin, sofern sie
sich nicht auch verlaufen hatte, denn mit ihren Orientierungssinn stand es noch
mieser als mit meinem.
Ich war gerade dabei mich von den Ameisen langsam und
unbemerkt davon zu schleichen, als plötzlich die drei Leute losplärrten und
irgendetwas von Marsmenschen schrieen. Snape und ich starrten uns verwirrt an,
zuckten mit den Schultern und widmeten uns wieder der Arbeit. Sprich: er braute
weiter und ich schlich weiter davon. Als ich genügend Sicherheitsabstand
zwischen den Ameisen und mich gebracht hatte, ließ ich mich nieder und
betrachtete Snape. Wie seine langen geschmeidigen Hände die Zutaten zerrieben,
sein sehniger Körper, der sich durch die Robe abbildete (er hatte seinen Umhang
abgelegt), sein Arsch...Doch leider, leider wurden meine Gedanken gestört, denn
ich hatte meine Partnerin irgendwie vergessen. Sie kam an mich herangeschlichen
und erschreckte mich zu Tode. „Was soll der Scheiß?", schrie ich sie an, worauf
Snape zutiefst erschrak. „Ja seid ihr denn meschugge? Habt ihr sie nicht mehr
alle? Soll ich die Insel in die Luft jagen? Oder wollt ihr etwa für immer
unsichtbar bleiben? Und mich so um mein Auenlandgras bringen?", er stand schnaubend
mit geballter Faust vor uns. Sein linkes Auge zuckte bedrohlich.
Ich hatte mich also auf den Weg geschlichen, nach einigen Schritten erblickte ich auf einer Lichtung Snape über einen Kessel gebeugt (hatte er den etwa in seiner Hosentasche mit sich rumgetragen?). Er war zusammen mit einem grünen Wesen. Das Marsmännchen hatte eher eine weibliche Gestallt, also ein Marsweibchen, und schlich auf dem Boden rum („Golum! Mein Schatzzzz" hätte nur noch gefehlt.) Ich schlich mich von hinten an das Wesen heran, das sich nun hingesetzt hatte. Mein weiß ja nie wie fremde Spezies reagieren. Ich stand eine Weile hinter dem Wesen, da erkannte ich SIE endlich. Es war meine nicht mehr ganz so unsichtbare Partnerin. Ich konnte einfach nicht widerstehen und musste sie erschrecken. Snape fing daraufhin an vor sich hinzubrüllen. Irgendwas wegen Gras. Mein Gott, wie konnte man nur so abhängig sein?!
Ich verdrehte die Augen (was natürlich keiner sah) und sagte: „ Man reg dich ab SNIVELLUS!" Das war keine so gute Idee gewesen, nun regte er sich aus irgendeinem Grund erst richtig auf und versuchte mich zu verhexen. Was für ihn schwierig war, da er mich ja nicht sah. Nach 10 min hatte er sich beruhigt und er setzte sich schwer atmend auf den Boden. Nun sah er nicht mehr wütend aus, sondern eher, als ob er gleich losheulen würde. Er tat mir fast ein kleines bisschen Leid. Aber nur fast, da eine Kokosnuss, die er mit einem verkorksten Zauberspruch getroffen hatte, genau auf meinem Fuß gelandet war. Nun kam zu dem Schmerz im Arm auch noch ein Stechen im Fuß. Toll vielleicht bekomme ich ja irgendwo Behindertenrabatt.
Ich saß wie angewurzelt an den Baum gequetscht, Angstschweiß lief mir die Stirn hinunter, mein Arm war zu einer Kettensäge mutiert. Ich und meine Partnerin (vermute ich mal, da ein Aufkeuchen zu hören war) starrten auf das Teil. „Ähh! Was ist DAS?" Ich fuchtelte mit dem Kettensägenarm in der Luft herum und schrie Snape an: „Soll ich hier'n Kettensägenmassaker anfangen, Oder was? Oder bin ich der Typ von Arme der Finsternis? Mach das wieder rückgängig, oder..." Snape schaute mich an. Etwas blitzte in seinen Augen „Oder WAS?", fragte er mit eiskalter Stimme. „...oder ich schneide dich in Häppchen! Muhaha!", gestenreich ließ ich die Säge rotieren. Snape zückte seinen Zauberstab, murmelte etwas, fuchtelte rum und...schwups...Ich hatte meinen geliebten Arm wieder. Ich wandte mich zu meiner Gefährtin: „Sach ma... was is eigentlich mit dir passiert. Du siehst so...lädiert aus." „Was? Du kannst mich doch gar nicht sehen!!!" „Sehen nicht, aber ich spür deine Aura...", sagte ich verheißungsvoll, „Außerdem ningelst du rum von wegen >>au mein Fuhuß, verdammt mein Aharm<< Ich kenn dich doch!" Ohne darauf zu warten was sie erwiderte, ging ich zu Snape und setzt mich neben ihn hin. „Alles in Ordnung, Sevi? Soll ich dir irgendwie helfen? Soll ich dir den Rücken massieren? Oder dir helfen dich auszuziehen?" Ich streichelte ihm über die Schulter, doch er schaute mich nur entgeistert an.
Nachdem meine Freundin das Weichei ein paar Minuten „bearbeitet"
hatte :-P, war der olle Snape wieder ansprechbar. Ich fragte vorsichtig: „Prof.
Snape, sie sind doch ein begabter Zauberer!?" Ich bekam ein Grunzen zur Antwort
dass ich als Ja auffasste. „Können Sie auch gebrochene Knochen heilen?" Wieder
ein Grunzen, dann ein sadistisches Lächeln und die reizende Frage: „Hab ich dir
etwa mit einem meiner Flüche irgendwas gebrochen?" Ich antwortete ihm nicht,
dass er seine Schüsse so gut gezielt hatte wie ein Blinder, der aus 100m
Entfernung versucht eine Dartscheibe zu treffen, um ihn nicht wieder zu
verärgern. „Könnten Sie dann die Freundlichkeit haben meinen rechten Arm wieder
zusammen zu flicken?"… „Äh...Bitte", zwang ich mich hinzuzufügen. Er warf mir
ein Spray zu, mit dem ich meinen Arm markieren sollte, damit er ihn sah.
Während ich meinen Arm giftgrün einsprayte, drehte er sich wieder dem Kessel zu. Diese Chance musste ich nutzen. Ich sprayte ein dickes, giftgrünleuchtendes „AK" (Arschlochkind) auf seinen schwarzen Umhang. Eigentlich hätte ich ja schreiben wollen: TRITT MICH!!! Ich bin ein fieses, sadistisches, gemeines, sarkastisches, menschenfeindliches, kaltherziges Arschloch mit viel zu fettigen Haaren und habe es verdient. Doch dazu reichte weder die Zeit noch der Platz aus.
Als ich mit meinem Arm fertig war, drehte er sich um, grapschte so sehr nach ihm, dass ich laut aufschrie. Ekelschauer liefen mir über den Rücken, als er mich mit seinen gelblichen, talgigen, langen, kalten Fingern berührte. Doch Gott sei Dank dauerte die Prozedur nur wenige Sekunden und mein Arm war wieder so gut wie neu.
Meine Partnerin fragte Snape: „ Was is nu mit dem Trank? Bist du endlich fertig?" (Gott seit wann duzen die sich schon. Was geht hier eigentlich ab, wenn ich nicht da bin?) Er antwortete auf seine arrogante S. Art: „Es fehlt nur noch eine kleine, wichtige, auf dieser Insel leicht zu besorgende Zutat. Der Trank ist fertig, wenn ich sie gefunden habe!" Er starrte in meine Richtung:„ „Krieg ich mein Spray wieder, oder ist das schon in deinen Privatbesitz übergegangen?", blaffte er mich an. Ich warf es ihm mit Links zu...das war keine so gute Idee gewesen...er sank bewusstlos zu Boden (wenigstens war es diesmal nicht meterweit daneben L). Als er sich benommen aufrappelte, fragt er: „Wo bin ich? Wer bin ich? Was mach ich hier? Bist du ein Marsmännchen?" „Ähh...Professor Snape?" „Wer ist das? Was für ein bescheuerter Name." „Ähh...erinnern Sie sich noch an unsere Anzeige...den Trank...die letzte entscheidende Zutat? *in Panik gerat*" „Was wollt ihr von mir? Lasst mich in Ruhe. Ich kenne keine Tränke oder Zutaten!" „Fuck. Totale Amnesie! Was machen wir jetzt?"
Ein Grinsen huschte über mein Gesicht. „Wie wärs wenn wir ihn ausziehen...und..." Doch ehe ich zuende reden konnte, lief unser verstörter Professor davon. „So ein Mist!" Wir beide rannten ihm hinterher, wir hörten noch was von: „Verrückt, sehe schon grüne Männchen...unsichtbar...ahhhrgh..." Wir rannten so schnell wir konnten, doch er hängte uns ab. Wir entschlossen zum Lager zurückzukehren. Da die Insel zum Glück nicht groß war, würde ‚Snape früher oder später auftauchen. Auf dem Weg zu den anderen, sprangen wir noch schnell in einen Teich, um uns von dem grünen Zeug zu befreien. Dabei biss ein Fisch meine Partnerin in den Allerwertesten und auch massig Blutegel hatten sich an ihr festgesaugt. Es war ein schmerzvoller Vorgang sie wieder ab zu ziehen (für sie *harhar*). Als das geschafft war, gingen wir weiter.
Als wir ankamen, waren die Leute in hellem Aufruhr „Wo ist er nur, wir wollten doch...", war von Gandalf zu hören. In der anderen Ecke saßen Barbossa und Draco. Babsy kümmerte sich liebevoll um ihn. („Willst du noch was essen? Soll ich dir die Füße massieren?")
Frodo war nirgends zu sehen, doch beim Feuer hörte man so was wie: „Mein Schatzzz" und der Affe Jack schwebte in der Luft.
Jack und Argi betrachteten gegenseitig ihre Schwerter (die aus Metall) und unterhielten sich angeregt darüber. Gimli und Legolas waren auch nirgends zu sehen, aber aus dem Wald drangen äußerst seltsame Geräusche und vor einem Busch lag die heißgeliebte Axt des Zwerges.
Will und Elisabeth waren dabei Bäume zu fällen, um mit dem
Holz die Löcher in Jacks Schiff zu stopfen. Vergeblich versuchten sie eine 20 m
hohe Palme mit einem Degen, vermutlich Wills, zu fällen. Doch da entdeckte
Elisabeth die Axt, die ihnen gute Dienste leistete.
Nachdem sie 5 oder 6 Palmen gefällt hatten, sprang auf einmal ein nur noch halb bekleideter Legolas aus einem Busch, neben dem die gerade gefällte Palme niedergegangen war. „Wollt ihr mich umbringen? Ihr Schurken! Ich bin noch zu jung um zu sterben, und zu schön, und zu intelligent und zu wichtig! Außerdem kann ich zwei Pfeile mit einmal schießen!" „Blöder Elb!", murmelte Aragorn so leise, dass gerade mal ich es hören konnte, da ich direkt neben ihm stand.
Gimli tauchte, auch nur noch leicht bekleidet, neben Legolas auf und meinte: „Aber du kannst nicht so gut mit der Axt umgehen wie ein Zwerg! Passt doch auf mit dem Bäumefällen. Denn ich hab keinen Bock Seite an Seite mit einem Elb zu sterben!" Legolas fragte gekränkt: „Und wie wäre es Seite an Seite mit einem Freund?" „Wer hat gesagt, dass du mein Freund bist? Du bist eigentlich nur Mittel zu Zweck. Zu einem ganz bestimmten Zweck, wenn du weißt was ich meine...nur du kannst dich so schon geschmeidig verbiegen." Legolas zog sich beleidigt wieder an und würdigte Gimli keines weiteren Blickes. Stattdessen trat er auf Will zu und meinte: „Soll ich dir den richtigen Umgang mit der Axt zeigen, damit du nicht weiter die Leben anderer gefährdest? " Gimli: „Eye das ist meine Axt!" Doch Will und Legolas hörten ihn schon nicht mehr, sie hatten sich in eine ruhigere Ecke des Waldes zurückgezogen.
Elisabeth stand nun allein gelassen neben der Palme „Jungs sind so blöd!", war von ihr zu hören. Von weitem hörte man ein schrilles Kreischen, das schnell näher kam. Und schon kam die Lärmquelle angestürmt. Die drei Psychos, von denen der eine schon ne erstaunlich hässliche Narbe auf der Stirn hatte. „Aliens...Monster...", schrieen sie unentwegt und türmten durch das Camp. Das Narbengesicht schrie: „Ich bin Harry Potter. Holt mich hier raus!" Er blieb mit hochgestreckten Armen stehen und starrte erwartungsvoll in die Luft...doch nix passierte. (Was hätte auch passieren sollen? Etwa ein Beamstrahl vom Traumschiff!?) Die zwei anderen Vögel versuchten ihn zu beruhigen. Sie setzten sich und redeten auf ihn ein, wobei die Brillenschlange in Tränen ausbrach und unkontrolliert zitterte. Elisabeth ging auf den Verstörten zu „He willst du mir bei etwas helfen Kleiner?", fragte sie charmant. Er sprang sofort auf. „Klaro! Immer doch! Ich helfe wo ich kann!" Die Hoffnung einen Blick auf sie zu werfen, wenn sie nichts anhatte, war zu verlockend, als dass er noch länger flennen konnte. Doch sie befahl ihm die Palme klein zumachen und da die Axt weg war und der Degen stumpf, musste er sie durchnagen.
Ron und Hermine saßen am Feuer und schauten Harry bedauernd
dabei zu, wie er versuchte die Palme zu zerkleinern. Sie hätten ihn auch daran
erinnern können, dass er Zauberkräfte hatte, was ihm die Arbeit extrem
erleichtern könnte.
Doch sie taten es nicht, da sie froh waren endlich einmal
Ruhe von seinem ständigen Gemecker zu
haben. Er beklagte sich immer wieder wie ungerecht die Welt sei und maulte:
„Ich hatte Vertrauensschüler sein sollen!!!!", dann schaute er böse auf Ron.
Doch nun hatte Harry sich den Mund zu voll genommen und war somit nicht in der
Lage um wieder mal eine seiner berühmten Schreiattacken zu bekommen.
Die beiden anderen genossen die Stille und rückten etwas näher zusammen. Ron wollte gerade seinen Arm um ihre Hüfte schlingen, als Barbossa sich genau zwischen die beiden quetschte. „Ich hab noch ein Hühnchen mit euch beiden zu rupfen.", schnarrte er böse „Ihr macht diese Verwandlung bei dem süßen Blondschopf sofort rückgängig, oder ihr werdet es bereuen!" Hermine sprang auf und Ron stellte sich schützend vor sie. (Was für ein Held) „Sonst was? Was hast du vor? Du kannst uns nicht drohen! Wir können auch dich so zurichten wie ihn!" Babsy richtete sich zu seine ganzen bedrohlichen Größe auf, 1. 68m, und erwiderte: „Du hast mir das Objekt meiner Begierde geraubt. Entweder machst du die Verwandlung sofort rückgängig oder ich suche mir ein anderes Lustopfer. Wie wär es mit dir, mein Junge. Ich steh auf Sommersprossen!" Ron wurde blass, trat einen Schritt zur Seite und schob Hermine nach vorne: „Verschone mich! Nimm lieber das Mädchen!" „Ron du Feigling! Ich dachte du liebst mich!", schluchzte sie. „Meine Jungfräulichkeit, im Anbetracht dieses Mistkerls, liegt mir mehr am Herzen als deine.", meinte er entschuldigend. ("Was für ein Held") Barbossa musterte das zitternde Mädchen abschätzig „Ich steh mehr auf Jungen! Denn ich spüre nicht mehr die Wärme des Fleisches einer FRAU!!!", er lächelte Ron zu, worauf dieser sich sofort bereiterklärte Malfoy zurückzuverwandeln, um den lüsternen Blicken von Barbossa zu entkommen.
Das schleimige Etwas rauchte auf einmal und drehte sich wie wild im Kreis. Nach einem kleinen Puff stand der blonde Jüngling etwas verwuschelt da. Barbossas Augen glitzerten. „Hallloooo.", sagte er und schritt langsam auf ihn zu. Draco sah ihn verwirt an. „Wer...bin ich?" Babsy grinste „Mein Lustsklave schon vergessen?!"
„Ach echt?" „Widersprich mir nicht! Los! Ab in den Busch!!!" Draco zuckte zusammen und mit einem „Ja. Meister!" drehte er sich um und ging in den Busch. Babsy drehte sich noch einmal um. „Ich danke euch. Wie praktisch, dass er sein Gedächtnis verloren hat." Er winkte ihnen zu und sprang mädchenhaft hinterher in den Busch. Ron schüttelte sich und lachte plötzlich los. „Das ist die schlimmste Folter, die es gibt. Muhahaha!" Doch Hermine schaute ihn zornesfunkelnd an. „Du ...du wolltest mich verkaufen! Du ARSCH!" „Das stimmt doch gar nicht" ,erwiderte dieser. Hermine schnaubte und stapfte davon. „versteh einer die Frauen", seufzte Ron und stocherte in der Asche des Feuers herum.
Plötzlich war ein Aufschrei zu hören. Alle der hier anwesenden drehten sich zu Jack und Aragorn. Jack hatte sein Hemd zur Seite gezogen und zeigte eine Einschusswunde, worauf Argi vor Verzückung aufgeschrieen hatte.
Doch bevor sich Aragorn auf Jack stürzen und ihn auf den
Boden werfen konnte, trat Elisabeth auf Jack zu und verpasste ihm eine kräftige
Ohrfeige. „Die hab ich nicht verdient!", beschwerte sich Jack entrüstet.
„Natürlich hast du sie verdient. Jack du hast mein Schiff gestohlen." „Na gut.
Ich hab sie verdient. Aber ich hab mir dein Schiff nur geliehen mit der festen
Absicht es dir zurückzugeben. Ich brachte es nur um Barbossa zu verfolgen und
mir mein eigenes Schiff wiederzuholen. Außerdem gehört das Schiff nicht dir,
sondern der Royal Navy!" „Aber du hast es kaputt gemacht und hilfst mir nicht
mal es zu reparieren! Es ist alles deine Schuld, dass wir auf dieser
gottverdammten Insel, zusammen mit diesen Irren, sind. Hier gibt es noch nicht
einmal Rum um ein Signalfeuer zu entzünden.", schrie Elisabeth wütend und
schlug dem leicht angeschulten, treudoof guckenden Piraten noch einmal kräftig
ins Gesicht. Aragorn schaute ihn mitleidig an und meinte: „lass mich
raten...die hast du auch nicht verdient!?" Elisabeth wollte Jack gerade so
richtig fertig machen, doch Argi eilte seinem neuen Freund zu Hilfe, der
Beschützerinstinkt ging einmal wieder mit ihm durch. Er versprach ihr: „Du
bekommst ein besseres Schiff. Ein Schnelleres!" Elisabeth war skeptisch „Es gibt
kein schnelleres Schiff als die Interceptor...außer vielleicht..." „Das da!",
meinet Aragorn und deutete auf das Schiff, mit dem Barbossa angekommen war.
„WAS da???", fragte Jack und folgte mit
dem Blick Aragorns ausgesteckten Finger „DAS DA!!!??? Nein!!! Nicht meine
Pearl!!!", heulte er „Elisabeth ich tue alles was du willst...ich lass mir den
Rücken rasieren, ich werde alle 240 Strophen des Piratenliedes auswendig
lernen, ich werde nicht mehr auf Will herumhacken, ich werde ein besserer
Mensch werden, ich werde anfangen Hunde zu mögen, weniger Rum trinken, aufhören
dich zu begrapschen und ich würde mir sogar etwas aus Bohlens Büchern vorlesen
lassen. Doch nimm mir nicht meine Black Pearl. Sie ist meine einzige, wahre
große Liebe!!!"
Aragorn räusperte sich und schaute beleidigt drein „Das sagst du wohl zu jedem? Und ich dachte du magst mich!" Aragorn verpasste Jack eine Ohrfeige und stapfte davon. Der Pirat machte den Mund auf, doch Elisabeth meinte: „Die hast du verdient!" „Du bist daran schuld. Stopf die Löcher doch alleine!" Jack hüpfte Aragorn hinterher in den Wald.
Wir beide setzten uns zu Ron ans Feuer. Ich pustete ihm in den Nacken, worauf er aufschrie und wild um sich schaute. Langsam krabbelten meine Finger seinen Rücken hoch und wuschelten durch seine Haare. Er sprang daraufhin schreiend auf, hüpfte auf der Stelle und versuchte eine imaginäre Spinne zu entfernen. Dann rannte er mit den Armen fuchtelnd in den Wald. Meine Partnerin und ich mussten uns das Lachen krampfhaft verkneifen, damit wir die anderen nicht auf uns aufmerksam machten. Wir hatten uns halbwegs erholt, als plötzlich etwas weißes an uns vorbeirauschte. Wir drehten uns erschrocken um. Es war Gandalf, der „Snape!" -schreiend, zwischen uns beiden durchgehüft war. Er schmiss sich dem verwirrt dreinblickenden Snape um den Hals. „Wo bist du nur gewesen? Ich hab dich vermisst!"
Snape sah ihn verdattert an. „Wer bist du? Kennen wir uns?"
„Natürlich kennen wir uns! Wir haben uns vor 9 bis 10 Stunden hier kennen
gelernt und wollten uns gerade verdrücken um..." „Warte es fällt mir gleich
wieder ein...du bist ein komischer alter Typ mit zu großer Nase und Ohren und lagen weißem Bart und Haar...der sich
gern auffällig kleidet...ich hab's Dumbledore. Mensch alter Freund wie geht's?"
Gandalf warf ihm einen vernichtenden Blick, zuckte dann mit den Schultern und
schubste Snape kurzer Hand in einen Busch. Mein Gott hier ging es zu wie auf
dem Strich mit als Büschen getarnten Freudenhäusern. Doch bevor meine
unsichtbare Partnerin hinter Gandalf herstürzen konnte um ihren geliebten
Zaubertränkemeister zu retten, kam Gandalf schreien d aus dem Busch gerannt.
Mein Gott hat Snape ihn etwa schon wieder im falschen Moment Dumbledore ins Ohr
gehaucht oder war er so geschockt über Snapes Tattoo? Er hatte doch selber
eins!
Wir, also meine unsichtbare Gefährtin und ich, schoben uns hinter den Busch um zu sehen was passiert war. Uns stockte der Atem. „Oh mein Gott! So was hab ich noch nie gesehen!", flüsterte es fassungslos neben mir. Wir blickten beide auf Snape, der mit heruntergelassener Hose dastand und verwundert guckte. Er schaute an sich herunter, aber da wo etwas hätte sein müssen, gab es nichts...er war anatomisch genauso beschaffen wie Ken. „Ich glaub ich bin im falschen Film !" , schaffte er gerade noch zu murmeln, bevor er in Ohnmacht fiel.
Ich drohte auch umzukippen. Wie konnte das nur passieren? Mein vergötterter Snape war sozusagen ein Eunuch? Also ein Franzose?! Nein das konnte nicht sein. (Er konnte einfach nicht wie Legolas sein. Sie sprach anscheinend aus Erfahrung)
Ich war einer Ohnmacht nahe. Meine Freundin fing mich auf. „nichts gegen Franzosen! Die ham die Majonäse erfunden", meinte sie. „Ich muss was tun das ist doch alles nur fauler Zauber." Ich kniete mich neben den bewusstlosen Snape und untersuchte DIE Stelle auf Flüche. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Meine Freundin drängelte: „Komm mach hin. Argi und Jack werden bestimmt gleich kommen(erscheinen)!" „Du könntest mir ja auch mal helfen! Wende mal den Verlängerungszauber an!" Ich schaute sie mit großen, feuchten Dackelaugen an. Dieser Blick wirkte immer! Ich zog Snapes Unterhose hoch, damit ja niemand etwas sehen konnte. Meins, meins, meins! Sie schwang ihren Zauberstab und schon bebte die Unterhose. Ich lugte und winkte ihr zu. „Mehr, mehr...noch ein Stückchen... ja...oh...ich glaube das reicht!" Meine Partnerin schaute herablassend auf uns „Ich glaube Snivellus ist jetzt besser bestückt als vorher!" Zornfunkelnd schaute ich in ihre Richtung. Als ich mich auf sie stürzen wollte, sprang etwas schwarzes an mir vorbei in die Richtung von meiner Partnerin. Snape fuchtelte wie wild in der Luft herum und fauchte: „Keiner wagt es mich SO zu nennen!!!" Ich glaube er traf auch ab und zu meine Freundin, denn ein paar „UH" und „AU" Geräusche waren zu hören. Auch ein: „Aua! Verdammter Scheiß noch mal!"
Das hat man nun von seiner Gutmütigkeit. Ich hätte Snape ja auch für immer so bleiben lassen können, dann wäre er halt als Eunuch gestorben. Aber der Hundeblick wirkt immer, jedenfalls glaube ich, dass es der Hundeblick war, da meine Freundin zu wimmern und zu schniefen begann. Und nun wurde ich auch noch verdroschen. Nach einer Weile beruhigte sich Snape wieder. Er hatte endlich erkann, dass er die letzten 10 min einen armen wehrlosen Baum eingeschlagen hatte. Ich hatte mich nach den ersten paar Treffern rasch hinter diesem Baum versteckt und immer mal wieder laut „Au" geschrieen, damit Snape glaubte, dass er mich verprügelte.
Erschöpft sank er gegen den Baumstamm und hielt sich en Kopf. Dann fragte er: „He wo bin ich...und wo ist mein Kessel mit dem Zaubertrank...wo die letzte entscheidende Zutat noch fehlt? Und ist bei euch de grüne Farbe ab?" Er erinnerte sich wieder.
Ob die Amnesie durch den Schock, dass er nicht ganz so gut bestückt war, oder durch das Zauberwort Snivellus aufgehoben wurde, weiß ich bis heute noch nicht genau.
Meine unsichtbare Freundin warf sich ihm heulend um den Hals und schluchzte: „Ich bin so glücklich, dass du wieder der alte bist..." (Ich nicht aber das interessiert hier ja eh keinen) „Was ist den nun diese blöde Zutat?", fragte ich daher ungehalten. Snape schaute immer noch sauer in meine Richtung, dann antwortete er nach Atem ringen, meine Freundin hing immer noch an seinem Hals (hoffentlich erwürgt sie ihn erst, wenn er uns die Zutat genannt hat!): „Wir brauchen Haare...von Jacks Rücken!" „Nein! Ohne mich! Ich trinke nix wo Haare drin sind...schon gar nicht Menschenhaar..." „Dann wirst du wohl unsichtbar bleiben müssen!" meinte Snape gehässig grinsend.
Oh ja wie ich dieses Grinsen vergötterte. „Aber wie sollen wir überhaupt an Jack rankommen?" „Tja", er verschränkte seine Arme vor der Brust „Das ist eure Sache!" Bedröppelt schaute ich ihn an...Menschenhaar...von Jacks Rücken...hmm...wieso eigentlich nicht? Ich ging hinter den Baum, fuchtelte in der Luft rum bis ich meine Partnerin erwischte und zog sie außer Hörweite von Snape. „Wir mischen ein Schlafmittel, du schiebst Wache, ich reiß Jack das Hemd von der Brust..." „He! Das will ich machen!", protestierte sie. „Du kannst ja der weile zu Frodo gehen und seine Füße lausen!" Nach einer kurzen Diskussion (10 min), ging ich zu Snape. „Heute Abend bekommst du das Menschenhaar" „Von Jacks Rücken???" „Ja von wem den sonst? Oder denkst du ich lauf mit dem Rasierer rum und schere jeden?" Apropos...wo war mein Rasiere? Ich hatte einen eingesteckt, doch er war nicht mehr da...na ja hab ja noch ne Schere.
Am Abend schlichen wir ins Camp. Am liebsten hätte ich „Ich bin unsichtbar...holt mich hier raus!", geschrieen, hätte ja aber nix gebracht.
Bewaffnet mit einem Schlafmittel (einem Knüppel) schlichen wir uns an.
Während meine Freundin weiter Richtung Feuer schlich, an dem
Jack und Aragorn saßen und sich anscheinend wieder versöhnt hatten, musste ich
Wache schieben. Oh man das ist so ungerecht. Warum hat sie immer nur den Spaß
und ich bekomm immer nur die blauen Flecke. Wird Zeit, dass wieder alles normal
wird.
Ich setzte mich so bequem wie möglich auf den Boden und beobachtete den Rest der Chaotentruppe.
Gimli, Hermine und Elisabeth spielten Flaschendrehen mit einer von Jacks geleerten Rumflaschen. Draco und Babsy waren immer noch im Wald...bei alten Männern dauert so was anscheinend länger...
Gandalf unterhielt sich mit Ron und Harry über zickige Frauen und nicht gerade gut bestückte Männer, Eunuchen, Franzosen, Majonäse, Rosien, Weintrauben... - ich konnte ihren Gedankensprüngen nicht ganz folgen.
Frodo saß am Strand und warf Steine ins Wasser. Will und Legolas saßen etwas abseits und probierten Schminkzeug und Schönheitsmasken aus Legolas seinem Beautyset aus.
Ich wollte mich gerade erheben um näher ans Feuer zu kommen, um wenigstens einen guten Blick auf die Ereignisse zu haben, wenn meine Partnerin Jack das Hemd vom Körper riss.
Aber bevor ich aufstehen konnte, stürzte irgend so ein Trampel über meine Beine und landete genau vor mir mit dem Gesicht im Sand. Ich musste nicht lange raten wer es war. Sein fettiges Haar verriet ihn. Snape rappelte sich auf und blickte sich verdutzt um. Sein verwirrter Gesichtsausdruck war einfach göttlich komisch. Doch dann dämmerte es ihm. „Wer von euch beiden war das jetzt?", fragte er dumm in die Gegend hinein. „Wer wohl, du Trampel!", erwiderte ich. Er schien an meinem Tonfall erkannt zu haben, dass nicht in der Stimmung war um nun unsere wer- ist- hier -der -Boss- Spielchen fortzusetzen. Darum trollte er sich in Richtung Feuer davon und verdeckte mir so die Sicht auf Jack.
Ich veränderte meinen Standpunkt um besser sehen zu können und kam so näher an die Falschendreher heran. Gerade zeigte die Flasche auf Elisabeth. Sie wählte Wahrheit statt Tat und Hermine fragte: „Was hast du so lange mit Jack am Stand gemacht? Erzähl uns jedes kleine schmutzige Detail!!!" Das interessierte auch mich.
Elisabeth meinte: „Er hat alles getan um sein Schiff wiederzukriegen...erst hab ich ihm das 1. Kapitel aus Bohlens Buch vorgelesen und dann hab ich ihm mit einem Rasierer, den ich im Schwanenboot gefunden habe, den Rücken rasiert."
WAS??? Ich stürzte los um meine Freundin aufzuhalten...zu spät...ich hörte einen dumpfen Schlag...einen erstickten Aufschrei...und dann das Geräusch von zerfetzendem Stoff.
Endlich war es soweit. ICH würde gleich Jack Sparrows Oberkörper sehen. Um Aragorn wegzulocken, raschelte ich an einem Busch. Durch seinen Spürsinn, Tatendrang, Beschützerinstinkt oder durch pure Neugier angetrieben, rannte er in den Wald. Nun holte ich aus und schlug zu. Leider war Jack auf den Rücken gefallen. Egal. Ich riss sein Hemd auf und begutachtete ihn. Wow, net schlecht, aber ich musste ihn umdrehen. Mit der richtigen Hebelwirkung drehte ich ihn um, doch was ich sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Der Rücken war haarfrei. Nur ein paar Stoppeln waren da. Ich schaute fassungslos auf den Rücken, der einige kleine Grinde aufwies.
„Was...Wie...WIESO???", stotterte ich. Meine Partnerin kam angerannt. Man hat die einen Trampelschritt.
Sie schüttelte mich, denn ich starrte immer noch wie hypnotisiert auf den braungebrannten Rücken. „Elisabeth hat ihm den Rücken rasiert. Wir sind verloren!" „Jaa...sind wir!" Verzweifelt setzten wir uns und heulten rum.
Plötzlich hörten wir einen Aufschrei. „Oh mein Gott! Mein Ring! Jack, Jack hohl ihn da raus!" Frodo hatte aus versehen seinen Ring ins Wasser geworfen. Der Affe sprang am Ufer wild auf und ab. Uns fiel es wie Schuppen aus den Haaren.
Snape meinte Jack!!! Nicht Sparrow.
Wir beide rannten „Äffchen" schreiend zu Frodo hin.
Frodo versuchte an den Ring zu kommen, der durch die
Strömung immer weite ins Meer hinausgetragen wurde. Er hatte panische Angst
hineinzuspringen, denn er konnte, wie alle Hobbits, nicht schwimmen.
Wütend tobte er im seichten Wasser herum und warf noch ein
paar riesige Felsbrocken ins Wasser um seinen Frust freien Lauf zu lassen. (An
diesen Hobbits ist mehr, als man mit bloßen Auge sehen kann. Sie können ein
auch in 100 Jahren noch überraschen)
Doch da packte Aragorn, der wieder aus dem Gebüsch
aufgetaucht war, Frodos Arm und ermahnte ihn flüsternd: „Schrecke nicht das
Wasser auf! Wie oft muss ich euch doofen Hobbits das noch sagen?! Weißt du noch
was beim letzten mal passier..."
Aus den Fluten des Meeres stieg ein riesiges Ungeheuer mit
mindestens 12 Tentakeln auf...es packte Frodo am Bein und riss ihn in die Höhe
um ihn zu verschlingen...Frodo brüllte: „Aragorn!!! ARAGORN!!!" Argi stürzte
sich mit Kampfgebrüll auf das Untier und säbelte mit seinem Schwert ein paar
Tentakel ab, fing Frodo auf und rannte Richtung Strand zurück. Er brüllte.:
„Legolas! gib mir Deckung!!" Legolas
sein Pfeil traf das Seeungeheuer direkt ins Auge - Treffer...der nächste Pfeil
ging knapp daneben...der 3. bohrte sich in Argis Arm, was diesen aufschreien
ließ...der 4. steckte dann in Gimlis Hintern...der 5. ragte direkt aus Frodos
Brust.
„Legolas?! Trink etwas Rum als Zielwasser!", meinte Will
„Oder bist du immer so ein schlechter Schütze?"
Doch dann sah Will den Grund für die schlechtplatzierten
Pfeile. Legolas sein Gesicht hatte sich durch die Aufregung wieder einmal
kämpfen zu dürfen erwärmt...zusammen mit der sich darauf befindenden
Schönheitscreme...diese hatte sich verflüssigt und lief ihm nun in die Augen,
sodass er nix mehr sehen konnte.
Außer Jack (der Pirat), der immer noch lag, warfen sich alle
flach auf den Boden um vor den Geschossen einigermaßen sicher zu sein. Auch das
Ungeheuer zog sich in die Tiefen des Meere zurück.
Aber nicht ohne sich noch schnell einen kleinen
Mitternachtssnack mitzunehmen.
Als alle wieder aufblickten, sahen sie Jacks Halsband (Affe)
auf den Wellen schwimmen.
Wie gebannt starrten wir auf das Wasser. Unsere letzte
Chance wieder sichtbar zu werden, war gerade verspeist worden. Plötzlich hörten
wir ein Keuchen hinter uns. Frodo atmete schwer, es klang als ob er von einem
Speer getroffen oder von der Klinge eines Nazgul in die Brust getroffen worden
wäre.
„Oh ne...fängt der schon wieder an?" „Echt ma, langsam
reichts. Du stielst mir meine Show." „Pah, so ein Stoß hätte noch nich ma einen
wilden Eber getötet!" „Lasst ihn, er spielt nur gern - den fast am Ende
seienden Frodo und dann doch wieder aufstehen- !"Alle Herr der Ringe Mitglieder
wandten sich zum gehen, als Elisabeth schrie: „Nun helft ihm doch! Oder seid
ihr alle dreckige Piraten?!" Aragorn winkte ab. „Keine Sorge, der steht bald
wieder auf!"
Plötzlich kam Barbossa aus einem Busch gesprungen und
murmelte was von: „Scheiß Mondlicht! Total unromantisch! Da kriegt man doch
keine h...He! Wo ist mein Affe?" Wütend stürmte das Skelett zu dem röchelnden
Frodo. „Duuuu! Wo ist Jack???" Der Narbenjunge zeigte zum Feuer. „Doch nicht
der Jack! Wir haben den Affen Jack genannt." Barbossa würgte Frodo so heftig,
dass sein röchelndes Luftholen noch lauter wurde. „Ähhh...Argi...ich glaube
Frodo hat echt Probleme!"
Aragorn drehte sich mit rollenden Augen um, doch als er das
Skelett auf Frodo sah, rannte er zurück. „Ich werde dich umbringen, wenn du
etwas versuchst!", schrie er „Dein dämlicher Affe ist baden gegangen...muhahaha!"
Will lachte sich ins Fäustchen.
Babsy sah auf und spurtete ins Meer. Nach ein paar Sekunden
fragte Elisabeth: „Soo...wer hat Hunger?"
Von allen Seiten war ein lautes „ICH!" zu hören. Der immer
noch am Boden liegende Frodo gab ein Röcheln von sich, dass man als Zustimmung
auffassen konnte. Elisabeth schaute in die Runde: „OK! Hosen runter Jungs...ich
will sehen was ihr zum Essen besteuern könnt!" Argi schaute sie schockiert an
„Meins!" Gandalf meinte: „Wieso Hose...ich hab nur mein, Dank Gimli, nicht mehr
ganz blütenreines weißes Gewand." Jack, der seiner Ohnmacht erwacht war, weil
Argi ihn durch Mund zu Mundbeatmung wiederbelebt hatte, nuschelte etwas von
„Grüner Banane!" Elisabeth verdrehte die Augen „Was habt ihr noch
Essbares...ihr alten Perverslinge?!" „Ich hab Lembas!" - angeekeltes Stöhnen. „"Rum!!!" „Tüffggen."
„Was sind denn Tüffggen?" „Kartoffeln du Blödmann!", antwortete Frodo immer
noch röchelnd. „Ich hab Pökelfleisch!" erwiderte Gandalf. „Pökelfleisch??!!",
fragte Gimli und fing an wie ein Hund zu sabbern.
Snape rümpfte die Nase und meinte: „Ich werde mir einen
Energiedrink mixen, mit Calcium, Vitamin A bis Zink und......(Aufzählung von
irgendwelchem Zeug, das niemand kennt)....allem was der Körper zum Wachsen
braucht." „Der hat wohl zu viel Fruchtzwerge Werbung geschaut!", murmelte
Gandalf, der immer noch auf Snape sauer war. „Immer werden die Zwerge
diskriminiert!", maulte Gimli. „Was habt ihr sonst noch so?", frage Elisabeth
gereizt. „Mit dem bisschen Zeug können wir doch kein Abendessen für 14 Leute
machen!" (Man!!!! 16! Immer werden wir vergessen L) „Zitronenbonbons hätte ich noch anzubieten", meinte Harry.
„Schlangenzunge" „RUMMM!" „Kokosnüsse" „Ich hab Seeungeheuer!", brüllte Babsy.
Er war aus den Fluten wieder emporgestiegen, auf der Schulter den pitschnassen
und entkräfteten Affen Jack, und zerrte das tote Seeungeheuer hinter sich her.
Alle starrten ihn an. Für eine Sekunde war Totenstille, nur
das Gezirpe der Grillen und das Geplätscher von tropfenden Wasser war zu hören.
Dann brachen alle in Jubel aus, nachdem sie abgeschätzt hatten, ob so was
schmecken könnte. „Alle man zum Feuer!", brüllte Hermine, doch niemand rührte
sich. „OH, Entschuldigung, dein Text!" Elisabeth brüllte: „Jungs! Macht euch an
die Arbeit!" Sofort wuselten alle in der Gegend rum...RUM...mmhh...*hüstel* und
bereitete das Essen vor. Als sich alle zu Tisch, äh zu Sand, begeben hatten,
hörten sie auf einmal ein schrilles Kreischen aus der Luft. Doch keiner achtete
darauf. Nur Frodo griff sich an die Schulter und fiel keuchend von dem
Baumstamm, auf dem er gesessen hatte. „Irgendwann ist auch mal gut!", maulte
Aragorn. Doch auf einmal wurde das Geschrei lauter und 9 Nazgul kamen auf
Flugtieren auf die Insel gestürzt. Aus sicherer Entfernung beobachtete ich das
ganze Schauspiel. Aragorn sprang auf und hob sein Schwert, Legolas zückte Pfeil
und Bogen, worauf einige sich hinschmissen, Gandalf hob seinen Stab und Gimli
seine Axt. Will und Jack zogen ihre Säbel.
Die Nazgul stürzten auf sie zu. Kurz bevor sie angriffen,
brüllte Elisabeth (mal wieder): „Jetzt ist aber gut!!! Jungs, ihr setzt euch
hin. Und ihr, was immer ihr auch seit, geht da rüber und wartet gefälligst bis
wir fertig mit Essen sind!!!"
Alle blickten sie mit großen Augen an. Aragorn säbelte noch
schnell einen Arm von einem Flugwesen ab (alter Fresssack!) Alle nickten und
taten wie geheißen.
Binnen weniger Minuten schrumpfte das Seeungeheuer und Frodo
starrte wie gebannt in die Eingeweide.
Glaubte er etwa an den Quatsch, von wegen, man könne die
Zukunft aus Innereien eines Tieres ablesen?
Plötzlich sprang er auf, stürzte sich in die Gedärme und
arbeitete sich, gefolgt von Quatschsch - und Schmatzgeräuschen ins Innere des
toten Untiers vor. Ein ersticktes „Meins! Meins! Mein Schatzzz!", war zu hören.
Die behaarten Hobbitfüße waren das einzige, was noch von ihm zu sehen war.
Die Ringgeister, die sich Abseits zusammengestellt hatten,
wurden unruhig, als ob irgendetwas nach ihnen rufen würde.
Sie zogen ihre Schwerter und schlichen um das Feuer herum,
als ob sie Angst hätten in den Lichtschein zu kommen.
Frodo tauchte total mit Blut und Fleischfetzen beschmiert
aus den dem Magen des Seeungeheuers auf. „Mein Schatz! Mein Eigen! Meine
Altersvorsorge!", meinte er den Ring hochhaltend. Nun wurden die Nazgul noch
aufgebrachter und einer schrie: „Gib uns den Halbling...Elbenweib!" Elisabeth
schrie: „Wenn ihr ihn haben wollt, kommt und verlangt nach ihm! Außerdem bin
ich kein Elbenweib!" Aragorn meinte nur: „Ringgeister sehen schlecht! Ich glaub
er hat Legolas gemeint!"
„Bitte???", schrie dieser nur, denn die Ringgeister stürzten
sich unter Geschrei auf ihn. „Äh ich hab nichts gesagt...das war das
Menschenweib mit der unreinen Haut!", rief Legolas. „Eh, Pass auf was du
sagst!" Elisabeth stützte die Hände in die Hüften. „Genau!" Will sprang auf und
hielt den Degen gezückt. „Könnte mir einer helfen? Selbst Elben sind
überfordert mit 9 Ringgeistern!" Unter Gebrüll stürzten sich Aragorn, Gimli,
Gandalf, Jack und Will auf sie. Barbossa war dabei, Draco wegzuziehen, damit
ihm nichts passierte. Die kleinen Rotzer (Harry, Ron und Hermine) versteckten
sich hinter einem Baum. Solche Feiglinge. Meiner Partnerin und mir war es nicht
wirklich Recht, dass Jack und Aragorn draufgehen sollten.
Uns schoss eine Idee in den Kopf *autsch*
Wir schnappten uns Snape und erzählten ihm von der Idee. Er
sagt widerwillig zu, da er der Einzige war, der wusste, dass wir da waren.
Er belegte alle mit einem Schockzauber und stellte sich in die
Mitte. „He ihr... äh.. .komischen Viecher!" - WOW jetzt hat er es ihnen aber
gegeben - „Wir können das auf eine faire Weise lösen! Diese Waschlappen hier
haben doch nicht drauf!" Die Nazgul schauten sich an und gaben komische
Klicklaute von sich. „Und wie...Menschenweib!", meinte einer mit dunkler
Stimme. „Wie gesagt, sie sehen schlecht, alles was lange Haare hat, ist
automatisch ein Weib!"
Snape hob die Hände und schrie: „Wir spielen Skat!" Alle
sahen ihn mit Entsetzen an „Wir können kein Skat!!!" „Dann spielen wir eben
Stripppoker!", maule Snape ungehalten. „Wenn wir gewinnen, haut ihr ab und
lasst 5 von den Flugtieren da. Wenn ihr gewinnt, könnt ihr das Haarfußteil
mitnehmen und lasst 5 Flugviecher da!" „2", begann der 6. Ringgeist an zu
feilschen. Snape: „3" Leicht doofer Ringgeist: „4" Snape: „HA! Ok!" Der
Oberringgeist schlug dem bescheuerten Nazgul auf den Kopf „Idiot!"
„Warum schlägst du mich jetzt schon wieder? Beim Abzählen
machen wir es doch auch so!" Wieder bekam er einen Tritt und einen Schlag auf
den Kopf. Kein wunder das er so beschränkt war.
Der größte der Ringgeister trat auf Snape zu: „Parle! Ich
vordere Revanche! Menschenweib!" Nach langem hin und her, begann das Feilschen
noch einmal. „Elisabeth verlangte: „10 Flugviecher! Und noch so einen schicken,
schwarzen Umhang für mich!" „Bist du
bescheuert oder kannst du nicht zählen?! Die ham nur 9 Tier, weil sie DIE
schwarzen 9 sind", raunzte Aragorn sie an. Elisabeth entgegnete schmollend:
„Das 1. Angebot wird sowieso nie genommen. Außerdem muss man mit einem hohen
Betrag einsteigen, um viel Gewinn rauszuschlagen!" Sie wandte sich beleidigt ab
und holte sich noch etwas Nachschlag vom Seeungeheuer. (Frustessen)
Jetzt ging das Feilschen unter "Männern" los. Snape: „8"
Ringgeist 5.: „3" Snape: „7" Ringgeist 1.: „4" Will: „6,5" Ringgeist 5.: „???4!!!!" Legolas: „Äh wo
waren wir noch mal? Ich sag jetzt einfach 6!" „7", schrie der dämliche
Ringgeist, die anderen schauten ihn böse an „Äh...ich meinte 8!" „Top das
Angebot gilt!", meinte Snape womit das Angebot besiegelt war.
Die andern 8 Ringgeister stürzten sich auf ihren dümmlichen
Kumpel und verdröschen ihn erbarmungslos, bis er sich nicht mehr bewegte und
nur noch als Stoffbündel liegen blieb. „Idiot! Jetzt haben wir nur noch ein
Flugtier um hier wegzukommen!" Zu unseren Freunden gewandt meinte er: „Der Deal
gilt aber nur, wenn einer von euch gegen uns alle 9 spielt!" „Eh
das ist unfair!", maulte Hermine. „Wer hat gesagt, dass wie fair feilschen ,und
spielen, und kämpfen, und....?!", fragte der Obernazgul böse und hinterhältig
lachend. „Wenn wir gewinnen, werden wir euch alle töten!" „So ham wir aber
nicht gewettet!" „Entweder ihr schlagt ein und sterbt ehrenvoll, wenn ihr
verliert, oder ihr lasst es und ihr verreckt auf dieser Insel!" „Das ist ein Argument.",
meinte Will.
Für die Ehrenvolle Aufgabe, durch das Pokerspiel über aller
Leben oder Tod zu entscheiden, wurde kein geringerer als Snape ausgewählt. Da
er anscheinend die meiste Erfahrung mit Stipppoker zu haben schien. (Na toll
wir sind geliefert)
Sie rückten einen Holzstumpf, als Tisch, und 10 kleinere, als Stühle, zurecht. Dann holten sie Glühwürmchen um für die Beleuchtung zu sorgen. Links saßen aneinadergequetscht die Nazgul und rechts saß Severus. Er zauberte die Karten herbei. Wir platzierten uns hinter Die Neun und Snape gab aus. Mit Popcorn und Chips ausgerüstet, saßen alle anderen hinter ihm und bibberten mit.
Meine Partnerin und ich rannten immer hin und her und erzählten Snape, was für ein Blatt die vermummten Gestallten hatten. Ein Nazgul war schon vollkommen entblößt. Vor uns saß ein dünnes, weißes, abgemagertes Gerippe mit Blutergüssen (wohl der Dumme). Er war raus. HAHAHAHA
Severus hielt sich gut. Was anderes hatte ich auch nicht erwartet. Mein Held J
Bis jetzt musste er nur seinen Umhang ablegen. (Eigentlich schade) Die Nazgul kamen langsam ins Schwitzen...Hermine und Elisabeth hatten sich aus Palmenwedeln Pon Pons, also solche Puschel, zusammen gebastelt und hüpften im Hintergrund über die anderen.
Ein Ringgeist nach dem anderen verlor seine Ehre...und seine Sachen...mancher auch seine Beherrschung und musste das Feld räumen. Doch der letzte von ihnen hielt sich hartnäckig.
Auch wir konnten Snape nicht helfen, da der andere immer bessere Karten hatte. Irgendwas ist hier faul!!! Snape verlor ein Kleidungsstück nach dem anderen. Sehr zur Freude meiner Partnerin. Zum Unmut aller anderen, schließlich hing ihr Leben davon ab. „Wenn Snape verliert sind wir geliefert!", meinte ich zu meiner Freundin, die verzückt hoch und runter sprang und „Mehr! Mehr!", schrie. Nach seinem Mantel zog Snape seine schwarzen Socken (mit der Aufschrift „Nieder mit Harry Potter - es lebe Barry Trotter" ), seine Hosenträger, seine Hose, sein Hemd, seine schuss- und fluchsichere Weste, seine Stützstrümpfe und sein Hemd aus. Es sah nicht gut aus...äh...ich meine unsere Chancen noch zu gewinnen standen schlecht. Snape saß nur noch in einer blutroten Unterhose...mit pinken Herzchen drauf...vor dem Ringgeist, der kaum ein Kleidungsstück hatte ablegen müssen. Doch das Schicksal meinte es gut mit uns, denn Snape hatte erstaunlicherweise einmal bessere Karten als der Nazgul. Sodass dieser seinen Mantel ablegen musste. Nun, da der Nazgul keine Karten mehr aus dem Ärmel ziehen und uns bemogeln konnte, stand einem Sieg nichts mehr im Wege.
Nach ein wenig hin und her, legte Snape mit einem triumphierenden Blick die Karten auf den Tisch. Wahrscheinlich das höchste Blatt, ich kenn mich im Poker nich aus. Der Ober-Macker-Nazgul schrie und rannte im Kreis rum. „Verloren!!! Gegen ein Menschen´weib!!! ICH, der Hexenkönig von Anmar!!!" „Ja, ja! Los rückt die Flugtiere raus!" „Nö! Bäh!" alle 9 rannten davon. Verdammt noch ma. Alle sprangen auf, warfen ihr Popcorn und ihre Puschel weg und rannten hinterher. Wir hörten laute „Oh." Und „Ah- Autsch" Rufe. Während sich die anderen vergnügten, machten wir uns über das Essen her, schließlich hatten wir noch nichts abbekommen. Nachdem wir gesättigt waren, fiel uns ein, dass wir die letzte Zutat immer noch nicht hatten. Wir ließen unsere Blicke schweifen und erblickte schließlich den Affen Jack. Er saß über eine Banane gebeugt und versuchte diese aufzubekommen.
Wir schlichen uns leise an und meiner Partnerin fiel die ehrenvolle Aufgabe zu die letzte Zutat zu beschaffen. „Wieso ICH?!?!", fragte sie verzweifelt. „Weil du dich vorhin noch darum gerissen hattest Jack den Rücken zu rasieren!" „Aber ich meinte den andern!", maulte sie „Tja! Shit happens! Außerdem hab ich keinen Bock darauf immer die Drecksarbeit zu machen!" Während sie sich auf den Affen stürzte, bemerkte ich, dass wir doch nicht allein waren. Snape war ebenfalls im Lager geblieben (Gott sei Dank hatte er sich wieder angezogen! J) und überließ es den anderen die Ringgeister quer über die Insel zu jagen. Auch Frodo war noch da. Er war etwas ins Wasser gewatet, bis er bis zur Hüfte drinstand, und hatte das Seil aus Menschenhaar, mit dem Ron, Hermine und Harry an dem Baum gefesselt worden waren, in der Hand. Er verharrt ganz still im Wasser, damit sich allerlei Meeresgetier an seine Anwesenheit gewöhnen konnten und versuchte zwei Schildkröten zusammenzubinden und sich ein Floss aus ihnen zu bauen. Ein schrilles Kreischen war zu hören, als meine Partnerin sich den stark wehrenden Affen packte und begann ihm den Rücken zu rasieren.
Frodo, der durch den Schrei alarmiert worden war, drehte sich um und sah Jack in der Luft schweben. Er kombinierte sehr schnell, dass jemand unsichtbare seinen Liebling quälte, und spurtete auf meine Freundin zu.
Diese litt genauso wie der Affe, da dieser sich mit Zähen und Klauen gegen sie und das Rasiermesser wehrte. Ein paar blutverschmierte Haarbüschel fielen auf den Strand. Man konnte nicht mehr erkenne, ob das Blut aus den offnen Wunden auf Rücken oder aus den zerbissenen und zerkratzten Fingern meiner Freundin stammte.(ach, jetzt kann mans sehen, aba sich bei mir aufregen, von wegen Blutschwall sieht man doch gar nicht *gg*)
Frodo hatte nun die Stelle erreicht, wo Jack in der Luft schwebte, warf sich auf den Boden, erwischte das Bein meiner Partnerin und biss hinein.
Ein lauter Schmerzschrei hallte durch die Nacht.
Nun entbrannte ein wilder Kampf zwischen dem Affen Jack, meiner Freundin und Frodo.
Es floss viel Blut und Schweiß.
Snape hätte mit einem Zauberspruch dem Fiasko rasch ein Ende setzen können, doch dafür genoss er dieses Schauspiel zu sehr.
„Hilfe! So helft mir doch!" Das war so gemein. Ich litt Höllenqualen und meine sogenannte "Freundin" machte keinerlei Anstallten mich zu retten. „Severus!!!! Bitte!!! Irgendjemand!! Au, du Arsch!", schrie ich Frodo an. Snape sprang auf und schaute irritiert. „Du bist nicht das Arschlochkind?!" „Neeee!", heulte ich schmerzverzehrt auf. Mein Retter kam mir zu Hilfe. „Wo ist die andere?" „Irgendwo bei dem schiefen Baum!" Snape hob seinen Zauberstab, zielte auf den Affen und ließ ihn schweben. Verstört wirbelte er in der Luft herum. Snape ließ den Affen zu dem Baum schweben und ließ ihn dort fallen, wo ein Arschabdruck im Sand war. Meine Partnerin schrie auf, worauf der Affe panisch mit seinen Krallen rumfuchtelte. Blutschmierer waren zu sehen. Muhaha...das hat sie nun davon.
Frodo sah mit blutverschmierten Mund dem Affen hinterher und stürzte wie ein Hund auf den vom Blut sichtbar gemachten Körper.
Snape holte eine Dose unter seiner Robe hervor. Eine kleine weiße Tablette mit einem schwungvollen „S" kam zum Vorschein. „Nimm die da, dann geht es dir gleich besser!" „Ich nehm kein Ecstasy!" „Das ist Sanconfirmus Vulnusclaudus (lat: heilen, stärken Wunde schließen)! Mit Extrakten von..." „Is gut! Her damit!" Ich schluckte die Tablette und meine Wunden schlossen sich sofort. Tja, da hatte meine Partnerin Pech, das war die letzte Pille gewesen.
Der Affe griff jetzt mich an. Nach ein paar Schrecksekunden
und blutigen Kratzern, erinnerte ich mich wieder was zu machen war.
Ich hatte in meinem Leben jahrelang Erfahrungen mit wilden Bestien gemacht...fiesen Haustieren...zum Beispiel Hunde...Katzen...Killerkaninchen...oder Geschwistern.
Ich packte den Affen und biss ihm ins Ohr, um klarzustellen, wer hier der Boss war. Dann befahl ich ihm mit gebieterischer Stimme: „PLATZ! Lass mich in Ruhe und komm nie wieder...auf die Idee mich anzugreifen!" Jack gehorchte und setzte sich brav neben mich. Nachdem sich der Affe beruhigt hatte, hörte auch Frodo auf wie ein wilder um sich zu schlagen und auf mich zuzurennen. Leider hatte ich so eine Gelegenheit zum Hobbitknuddeln verpasst. Andererseits war ich froh...ich wollte mich nicht von Sam umbringen lassen.
Wegen meiner Wunden ging ich zu Legolas seinem Beauty-Set, wo sich, wie er vorher Will erzählt hatte, eine Wund- und Heilsalbe befand. Das war für die Leute, die sich beim Rasieren der Beine immer schnitten.
Da ich Legolas seinem Schminkzeug nicht so recht vertraute, strich ich dem Affen Jack den Rücken mit der Paste voll. Die Wunden schlossen sich sofort. Zum Glück, sonst hätte ich bestimmt Ärger mit Green- Peace, wegen unerlaubter Tierversuche, bekommen.
Auch meine Wunden heilten schnell, als ich die Creme auf Gesicht und Armen verteilte.
Diese Creme könnte nützlich sein, darum steckte ich sie ein...man konnte ja nie wissen.
Man eh, muss dieser Elb sein Zeug überall rumliegen lassen? Der versaute einem jeden Spaß! Aber endlich hatten wir die letzte Zutat: Haare von Jacks Rücken.
Endlich konnten wir wieder sichtbar werden.
Aber ich würde die Unsichtbarkeit auch vermissen...erschrecken, anschleichen, belauschen...das würde mir fehlen. Ich gab Snape die letzte Zutat und meine -leider wieder gesunde- Partnerin gesellte sich zu uns, während Frodo in Freudentränen den Affen liebkoste.
„Es ist soweit!!, Snape hielt das Haarbüschel in der rechten Hand in die Höhe und lachte triumphierend. Nachdem aber von uns kein Mitlachen kam, räusperte er sich und ging mit einem genuschelten „Folgt mir" in den Wald.
Was war eigentlich mit den anderen? Es war so still geworden...hatten sie gesiegt ...oder...NEIN!!! Natürlich haben sie gesiegt!!! Schließlich ist Aragorn und CAPTAIN Jack Sparrow bei ihnen!
Siegessicher stiefelte ich Snape hinterher. Man...hatte ganz vergessen, dass der Wald ganz schön groß war, für so eine kleine Insel.
Da meine Freundin hinter mir lief (ich hörte ihr Keuchen), machte ich mir einen Spaß daraus, Zweige nach ihr schnipsen zu lassen.
Meine mal wieder überaus charmante Partnerin, die wohl
glaubte, dass sie jetzt wo alles vorbei war, alles machen zu können, ließ mir
Zweige ins Gesicht schnellen.
Dafür rächte ich mich, indem ich sie nicht vor dem tiefen Erdloch warnte, auf das sie direkt zusteuerte. Anscheinend achtete sie nicht richtig auf den Weg, entweder weil sie Snapes Rücken anschmachtete oder zu beschäftigt war mir mit Zweigen eins auszuwischen.
Zu meiner Belustigung stellte ich fest, dass das >>AK!!!<<, das ich auf Snapes Rücken gesprayt hatte, immer noch zu sehen war. Wer ist hier jetzt das Achslochkind, du Franzose?
Meine Freundin traf zielsicher das Erdloch und flog volle Kanne auf die Fresse. HÄHÄ
Als sie aufstand klebte eine komische Substanz an ihren Sachen. Sie versuchte sie wegzuwischen, was ihr aber nicht gelang.
Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir endlich die Lichtung, wo der Kessel immer noch stand.
Wir stellten uns um den Kessel und Snape hielt mit triumphierender Mine das Haarbüschel über die vor sich hinbrodelnde, stinkende, grüne, eklige Brühe. Jetzt fehlt nur noch, dass er um einen Tusch bittet, dachte ich bei mir, als ich Snape bei seinem
-ach-wie-bin-ich-gut-und-ihr-blöd- Gehabe betrachtete.
Doch sein triumphaler Augenblick wurde durch den Schrei meiner noch-unsichtbaren Freundin je unterbrochen.
Die von den Amis gezüchteten Kampfameisen hatten sich auf sie gestürzt. Anscheinend machte die Substanz, welche die Sachen meiner Freundin bedeckte, sie besonders an...und noch aggressiver. (Falls das überhaupt möglich war)
Kreischend rannte ich Arme wedelnd in der Kante rum. Diese bescheuerten Viecher! Ich entdeckte zu meinem Glück einen Teich, mit einem gewaltigen Sprung, den natürlich keiner richtig sah, da ich ja unsichtbar war, warf ich mich in den Tümpel. Aber an den Ameisen, die immer noch an mir waren, konnte man nachvollziehen, was für ein toller Sprung das gewesen war. Zum Glück hatten die Amis einen Fehler gemacht. Die Psycho-Ameisen konnten nicht schwimmen. Nass aber ohne Insekten und seltsame Masse stieg ich aus dem Teich. Snape war schon emsig dabei den Trank umzurühren.
Mit schleimiger Algenmasse in beiden Händen rief ich meine Partnerin, die (zu ihrem Pech) antwortete, ich schmiss die Algenmasse in ihre Richtung du traf sie. Tja, Rache ist Blutwurst. Zu meinem Vergnügen waren ein paar Vögel so was von erpicht darauf diese grünen, nassen, schleimigen, feuchten Algen zu fressen, dass sie sich auf meine Partnerin stürzten und auf sie einhackten. Ich gesellte mich derweilen zu meinem Zaubertrankmeister und schaute ihm über die starke Schulter.
Die Vögel wurden immer aggressiver. Ich fühlte mich wie in
einem Hitchcock Film . Noch nicht mal mein -ich-zeig-dir-wer-hier-der-Boss-ist-
funktionierte bei diesen Dingern. Einmal weil es zu viele waren und zum
Zweiten, weil Vögel keine richtigen Ohren zum Reinbeißen haben.
Ich warf mich notgedrungen in den Tümpel, in den meine Partnerin zuvor mit einem albernen Sprung gehüpft war. Es sollte wahrscheinlich der Kopfsprung mit angeschraubten Doppelsalto sein, was kaum noch zu erkennen war (doch ihr sportliches Unvermögen rettete ihr das Leben...denn der Tümpel war zu flach für einen Kopfsprung) Sie hätte sich den Hals gebrochen, und nur um Snape zu beeindrucken, der sowieso nicht hinschaute, da er mit seinem Trank beschäftigt war.
Ich wartete so lange im Wasser, bis der letzte Vogel verschwunden war und kehrte dann zu den anderen zurück, die immer noch am Kessel standen.
Ich verzichtete auf eine Revanche, da bekanntlich der Klügere nachgibt und sich mein Gewissen bei mir meldete >>Jetzt hörst aber auf - bis einer weint<<
So begnügte ich mich damit meine Wunden mit der Creme von Legolas zu beschmieren und Snape dabei zuzusehen , wie er mit einem Thermometer die Temperatur, mit Unitest den Säuregehalt und später noch den pH-Wert des Gebräus fests