FERIEN

von Violetta


Feedback: Violetta

Disclaimer:

Disclaimer:
Es ist wie es immer ist, alles was ihr kennt gehört JKR und nix mir. Ich verdiene auch kein Geld damit. Und noch was: diese Geschichte bezieht sich auf die Romanfiguren und NICHT auf die Personen die sie im Film verkörpern. Nur für den Fall daß sich jemand auf den Schlips getreten fühlt. Wird aber wohl nicht passieren, so wichtig sind FanFics nun auch wieder nicht
J

 

 

 

„Ferien!" Minerva McGonagall zog die Haarnadeln aus ihrem Knoten und ließ ihr Haar, schwarz und glänzend, bis auf die Hüften herabfallen.

Albus Dumbledore sah sie missmutig an. „Ja, fragt sich nur wie lange". „Ach komm du alter Zausel" erwiderte sie und fuhr im neckisch durch die langen weißen Haare. „Du kannst dich doch nun wirklich nicht beschweren. Am Anfang eine Rede, am Ende eine Rede und zwischendurch mal ein kurzer Auftritt. Andere müssen viel mehr tun."

„So meine Liebe, findest du? Darf ich dich daran erinnern, daß ich beim letzten mal rumspringen musste wie Harrison Ford in ‚Indiana Jones'? Ich bin 150, da liegen andere längst gemütlich im Grab. Ich weiß nicht, was sie sich dabei denkt!"
Sirius Black schaute betrübt in sein Whiskeyglas. „Wir können gerne tauschen! Ich kann nicht glauben, daß es schon zu Ende sein soll. Es hat soviel Spaß gemacht. Ich war cool, ich war beliebt, ich war sexy, die Kinder fanden Schnuffel niedlich und jetzt.. . jetzt kann ich euch bei der Arbeit zusehen. Toll!"

„Ja, sie kann ein richtiges Miststück sein" murmelte Cedric Diggory düster und stieß mit Sirius an. Beide leerten ihre Gläser in einem Zug.
"Also ich finde sie macht das ganz großartig" strahlte ein Mann in schwarz. „Ich hatte noch nie soviel Spaß wie bei dieser Sache. Ich weiß nicht was ihr..."
"Halt 's Maul Severus!" riefen Dudley, Vernon und Petunia Dursley wie aus einem Mund.

„Du bist der undurchsichtige, der geheimnisvolle, der Mann mit der dunklen Vergangenheit. Sie lieben dich und außerdem darfst du Potter quälen, natürlich macht es dir Spaß. Aber versuch mal dir vorzustellen, wie das ist, mit 120 Kilo jeden Abend durch die Vorstadt ziehen und kleine Jungs verprügeln zu müssen. Bescheuert ist das. Sie hassen mich, und kaum bin ich weg haben sie mich vergessen. Ich finde, sie ist eine kleine Sadistin" Dudley schnaubte. „Und dann dieser Name den sie mir verpasst hat. ‚Big D.' Ich bitte dich!"
Ein schlaksiger Teenager mit wirren schwarzen Haaren löste sich aus einer keineswegs platonischen Umarmung mit einem schlanken braunhaarigen Mädchen.

„Ich finde sie ist verklemmt" meckerte er. „Ich bin 15. Sie könnte mir ruhig mal erlauben mit einem Mädchen..." „Das ist ein Kinderbuch" tadelte Remus Lupin ihn mit sanfter Stimme. „Du kannst nicht erwarten daß sie dir in einem Kinderbuch eine heiße Sexszene schreibt. Falls es das ist was du vermisst"

„Ja, ich schätze das ist es!" grinste der Junge „Ich darf ja noch nicht mal richtig knutschen. Und dabei war sie wirklich hübsch!" Er warf einen Blick, den er offenbar für unwiderstehlich hielt zu einem Mädchen mit langen schwarzen Haaren.

Cho Chang wendete sich angewidert ab. „Ich kann ihn nicht ausstehen" murmelte sie. „Sobald sie das Buch zugeklappt haben grabscht er alles an was einen Rock trägt und nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich begreife nicht daß die da" sie deutete auf Hermine Granger die wieder in ihrer Umarmung mit Harry versunken war, „sich überhaupt mehr mit ihm abgibt als unbedingt nötig. Er ist widerlich"

„Die gute alte Besetzungscouch" antwortete Ron Weasley grinsend. „Sie denkt es nützt ihrer Karriere wenn sie mit dem Star ins Bett geht. Dabei ist sie doof wie Brot. Wenn du wüsstest wie lange es dauert bis sie ihren Text behalten kann. Es ist ein Hohn, daß ausgerechnet sie die Schlaue spielt. Ich glaube im wirklichen Leben hat sie noch nie eine Bibliothek von innen gesehen. Sie hält Thomas Mann für einen Friseur und Mozart für einen Konditor"

„Wie das?" fragte Cho verwirrt. „Mozartkugeln meine Hübsche, Mozartkugeln" antwortete Ron. „Sie glaubt sie heißen so weil er sie erfunden hat."
"Oh mein Gott" murmelte Gilderoy Lockhart und vertiefte sich wieder in sein Buch über englische Theatergeschichte. Er konnte mit diesen Treffen zu Ferienbeginn nichts anfangen. Jeder lästerte über jeden und vor allem über SIE. Aber Gilderoy wollte nicht unhöflich sein, deshalb kam er jedesmal, obwohl er schon seit einiger Zeit nicht mehr viel mit diesen Leuten zu tun hatte.

Allerdings hielt er das oberflächliche Geplänkel meist nicht sehr lange aus und hatte darum immer ein Buch in der Tasche.

Dann kam der Moment auf den alle gewartet hatten. Argus Filch, der für seine Kochkünste berühmt war, öffnete die Tür zum Nebenzimmer.

"Schöne Damen, edle Herren, es ist angerichtet!" Mit einem freundlichen Lächeln sah er sie an. „Kommt schon, lasst uns die kurzen Ruhepausen genießen die sie uns gönnt.

Lasst uns essen, lasst uns trinken, lasst uns feiern." Er seufzte „Wer weiß, wie viele von uns beim nächsten mal noch dabei sind. Sie ist ja eiskalt."

Dabei musterte er mit einem besorgten Blick Rubeus Hagrid der in eine angeregte Unterhaltung mit Lucius Malfoy vertieft war.

„Mich wird es jedenfalls so schnell nicht erwischen" sagte der Junge mit den schwarzen Haaren hochnäsig „Das Buch ist nach mir benannt und ich finde, sie kann froh sein, daß ich mich bereiterklärt habe..."

„Potter, halt den Mund" fauchte Severus Snape und das strahlende Lächeln auf seinem Gesicht war verschwunden.

„Wenn ich mich auf etwas freue, dann darauf, dich wieder piesacken zu können. Jetzt tu so als wärst du ein anständiger Mensch und denke mal an die, die nicht soviel Glück haben werden wie du."

Er reichte Minerva McGonagall galant den Arm. „Darf ich sie zu Tisch begleiten, meine Liebe? Argus hat recht. Lasst uns den Abend genießen. Der 16. Juli kommt schneller als wir denken!"