Disclaimer: Nichts aus dem Harry Potter Universum, was ihr wieder erkennt, gehört mir, sondern JKR und Warner Bros

Drabbles

von Nici1807

 

 

Disclaimer: Nichts aus dem Harry Potter Universum, was ihr wieder erkennt, gehört mir, sondern JKR und Warner Bros. (und wer da sonst noch seine Hand aufhält). Ich verdiene kein Geld mit dieser Story und werde Alles nach Gebrauch wieder zurückgeben. Lediglich die Handlung und die erfundenen Figuren, Orte und Gegenstände gehören zu meinem geistigen Eigentum.

 

Frauen haben es nicht leicht
Schweißperlen lief über Hermiones Stirn.
Sie war fertig. Mit sich und der Welt.
Nie wieder! Das war das erste und letzte Mal!

Severus dagegen schien entspannt.
Kein Anzeichen von Anstrengung.

Die meiste Arbeit habe ich ja auch gehabt!
Sie spürte, dass ihr etwas Kleines, Feuchtes in den Arm gelegt wurde,
und betrachtete nun das Ergebnis ihrer Strapazen genauer: Klein. Verschrumpelt. Irgendwie hässlich.
Aber, wenn sie ehrlich war, hatte sich die Mühe dennoch gelohnt.

Severus lächelte sie an als sie ihm den kleinen Schreihals entgegen hielt.
Krummbein fauchte, als Severus zum Korb ging, und das Katzenbaby wieder an dessen Mutter legte.
Ende

 

Panik
„Mami! Jimmy hat… er…"
Weinend klammerte Jenny sich an Hermione fest.
„Beruhige dich erstmal. Was hat Jimmy gemacht?"
Sie tätschelte die Vierjährige sanft, als ihr Patenkind ins Zimmer kam.
Ein rothaariger Lausbub. Unverwechselbar Ginny Potters Sohn.
„Ich habe Severus nur die Haare geschnitten"
Grinsend hielt der Fünfjährige die Schere und eine schwarze Haarsträhne hoch.
„Beim Schlafen!"
„Das ist nicht wahr! Wo ist er?"
Hermione hetzte panisch ins Schlafzimmer. Leer.
Bei Merlin. Das gibt Ärger. Sie schluckte.
Jenny kam aufgeregt ins Zimmer.
„Hier ist er, Mami. Guck, wie hässlich er nun ist."
Sie hielt ihrer Mutter aufgebracht die glatzköpfige Puppe hin.
Ende

 

Ein schleimiger Typ
Severus trat ins Wohnzimmer und wurde mit „Willst Du ein Autogramm?" freundlich begrüßt.
„WAS MACHT DIESER - DIESER SCHLEIMBEUTEL HIER?? Ich will den Kerl hier nicht haben!"
Hermione eilte aus der Küche heran.
„Was ist los?", fragte sie.
"Was los ist? Dieser eklige, schmierige Typ da.
Er verschwindet! SOFORT!"
Vom Geschrei angelockt, kam seine Tochter herein.
„Nein, Papi. Gilderoy bleibt! Er ist mein Freund!"
„Er verdirbt nur Deinen Charakter, Emma. Glaub mir!", versuchte er zu überzeugen.
„Tut er nicht! Ich mag ihn, ob es Dir passt oder nicht! Komm mit, Gilderoy",
sagte sie bestimmt und griff den magisch-grinsenden Minatur-Lockhart am Arm.
Ende

 

Nachwuchs
„Was soll das heißen ‚ich werde Opa'?"
Severus sah seine sechzehnjährige Tochter geschockt an.
„Was soll das schon heißen, Paps? Unsere Familie bekommt Nachwuchs."
„Nachwuchs?", rief Hermione und kam ins Zimmer.
„Habe ich da richtig gehört?"
Emma nickte strahlend und fiel ihrer Mutter um den Hals.
„Das ist ja -"
Weiter kam Hermione nicht, da sie von ihrem Mann unterbrochen wurde:
„Ein Skandal! Wie heißt er?"
"Peter!"
Fassungslos ließ Severus sich in den Sessel fallen.
„Ach, Papi. Stell dich doch nicht so an."
Emma setzte sich fröhlich auf seinen Schoss.
„So viel Mehrarbeit wird ein kleiner Babykater schon nicht machen."
Ende

 

Eindeutiges Vergnügen
Irgendwo in einem Kerker in Schottland…
„Oh, Severus. Hör jetzt nicht auf.
Langsame, kreisende Bewegungen. Ja, Genau so.
Lass Dir Zeit."
„Ist es so gut?", fragte Severus vorsichtig.
Sich vor Hermione zu blamieren oder ihr gar wehzutun war das Letzte, was er wollte.
„Severus. Das fühlt sich so gut an", stöhnte Hermione lustvoll und wandte sich unter seinen sanften Berührungen.
„Jetzt nicht aufhören, bitte."
Severus dachte nicht daran aufzuhören.
Dafür machte es ihn mittlerweile zuviel Spaß.
Er brauchte noch etwas von der gel-artigen Masse und griff nach dem Behälter.
Zum Glück hatte Hermione noch eine neue Flasche Herbal Essences besorgt.
Ende

 

Ein schwieriger Trank
Severus war mit einem schwierigen Zaubertrank beschäftigt.
Wenn dieser richtig wirkte, dann würde der Terror endlich ein Ende haben.
Hermione assistierte ihm mit mulmigem Gefühl.
„Sind Sie sicher, dass es funktioniert?"
Er lächelte süffisant.
„Selbstverständlich!"
So ruhig er nach außen wirkte, so großes Chaos herrschte in ihm.
Am nächsten Tag standen beide vor dem großen Wasserspeier -
Severus hatte Albus vorhin den Trank gebracht -
und betraten das Büro.
Albus begrüßte sie freundlich, sagte: „Setzt euch" und deutete auf die Sessel.
Gespannte Stille.
Würden sie Erfolg haben?
Tatsächlich. Der Trank schien zu wirken:
Albus würde nie wieder mit Zitronenbonbon-Angeboten nerven.
Ende

 

Ein Fehler?
„Es war ein Fehler! Wir hätten das nicht tun sollen."
Hermione sah Severus entsetzt an.
„Nein, das war es nicht. Das war das Beste, was wir machen konnten."
„Es war ein Fehler, Miss Granger! Das darf nie wieder passieren, hören Sie?"
Hermione Verwirrung wuchs weiter.
Was war los mit ihm?
Gestern war doch noch alles in Ordnung gewesen.
Und wieso Fehler?
Sie waren sich einig gewesen, hatten es beide gewollt.
„Es war kein Fehler! Ich werde es beweisen."
Lächelnd ging sie auf ihn zu.
„Hier steht es ganz eindeutig:
Der Wermut kann vor den Eidechsenzähnen in den Trank gegeben werden."
Ende

 

Das Treffen
Warum immer er? Warum gerade heute?
Severus Snape sah auf die Uhr. Er war spät dran.
Man hatte ihn wieder mal zu spät informiert.
Wahrscheinlich, damit er nichts planen, keine Entschuldigung finden konnte.
Typisch!
Wie sehr wollte er jetzt zurück in seinem Kerker sein. In Sicherheit.
Aber er hatte es damals so entschieden.
Jetzt musste er damit leben.
Ob er wollte oder nicht.
Widerwillig öffnete er die Tür.
Malfoy, Parkinson…
Alle waren sie schon versammelt, starrten ihn an.
Er wollte weg, nur weg.
„Ah, Severus. Da bist du ja. Setzt dich. Tee? Zitronendrops?"
Wie sehr hasste er doch solche Vertrauensschülertreffen…
Ende

 

Ein seltsames Wesen
Sie brauchte Hilfe, und das schnell.
In der Bibliothek traf sie leider nur auf ihn.
„Professor Snape! Kommen Sie schnell. Sie müssen mir helfen!"
„Was ist denn, Miss Granger?"
„Professor Granger!"
Sie konnte sich den Kommentar nicht verkneifen.
"Da ist etwas Ekliges im Gang."
Er schnaubte.
Gemeinsam verließen sie die Bibliothek.
Severus fing an zu lachen.
Sie sah ihn nur verständnislos an.
Von weitem konnte man schon Rauschschwaden sehen und das komisches Lachen hören, das von den grauen Tieren mit den roten Flügeln ausging.
Sie schüttelte sich.
„Professor Granger, das sind doch nur Hagrids neue Eseldrachen."
„Was?"
„E-sel-dra-chen!"
„Sie scherzen!"
Ende

Wer den Film „Shrek2" gesehen hat, wird mit den Eseldrachen etwas anfangen können. Allen anderen kann ich den Film nur empfehlen. Ach ja: Natürlich sind es keine ekligen Tiere. Ich finde sie niedlich…

 

Ein Snape hat es nicht leicht!
„Sie wollten mich sprechen, Professor?"
Hermione sah ihren Professor erwartungsvoll an.
Dieser trat, unüblich für ihn, stumm und sichtlich nervös von einem Bein auf das andere.
Nun schaltete sich Dumbledore ein.
Dieser hatte die Szene von seinem Platz aus beobachtet.
„Nun machen Sie schon, Severus. So schwer ist das nicht."
Severus schenkte ihm einen seiner berühmten Blicke, doch der Schulleiter zwinkerte ihm aufmunternd zu.
„Nun, also- "
Ich kann das nicht. Aber ich bin doch auch ein wenig Stolz auf sie.
Warum ist das so schwer?
„Also, wegen ihrer NEWT-Ergebnisse - Ihre Leistungen -
Miss Granger - Sie sind unglaublich!"
Ende

 

Du bist unglaublich
„Du bist unglaublich", stöhnte Hermione noch völlig überwältigt.
Severus machte bei diesem Kompliment einen mentalen Satz nach oben.
Er wollte sie nicht so direkt fragen, ob es ihr gefallen hatte.
Man(n) will ja schließlich nicht aufdringlich sein.
Deshalb war er froh, dass sie von sich aus damit anfing.
„Wenn du möchtest, dann kann ich es dir jetzt öfters machen. Ist kein großes Hexenwerk - für einen Profi wie mich."
Er hob selbstgefällig eine Augenbraue.
„Bitte, mach es gleich noch einmal."
Severus grinste, riss eine Tüte Nescafe'-Frappe' auf, schüttete das Pulver in den mit Milch gefüllten Shaker und begann wieder zu schütteln.
Ende

 

Auf die Größe kommt es nicht an
„Du kannst sagen, was du willst. Ich finde ihn zu klein."
Hermione sah Severus skeptisch an.
„Ich kenne Größere, die viel besser sind."
„Hermione, der Mann bin immer noch ich. Ich weiß, wovon ich rede.
Wenn ich sage, er ist groß genug, dann ist er groß genug, und auch durchaus in der Lage, deinen Anforderungen zu genügen. Auf die Größe allein kommt es ja schließlich nicht an.
Ich werde es Dir beweisen"
Er schenkte ihr ein leicht süffisantes Lächeln und trat dann schwitzend den Beweis an.
Tatsächlich. Hermione hatte sich geirrt.
Der Nagel hielt das Bild bombenfest an der Wand.
Ende